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Telekom war Schuld: Mutter wartet vergeblich auf dringenden Rückruf des Arztes

Ein Notfall – und dann ist das Telefon defekt …

Brünnighausen (ist). Als sie am nächsten Tag wusste, dass nicht der Notdienst, sondern die gestörte Telefonleitung schuld war, dass ihre Tochter dringend benötigte, ärztliche Hilfe in der Nacht nicht bekommen hatte, sagte sich Sandra Brunow zunächst: Vergiss es. Weil es Malin (4) wieder besser ging, was ja das Wichtigste sei. Das Ganze also „nur“ eine Telekomärgergeschichte war, die sich so oder so ähnlich wohl tagtäglich zigmal in Deutschland abspiele. Weiß man ja. Schließ- und letztlich sei die Familie mit Malinas hohem Fieber auch allein fertig geworden. Ohne telefonische Verbindung und ohne den ärztlichen Bereitschaftsdienst aus Hameln, der sie nicht erreichen konnte. Und Sandra Brunow, 41, Teilzeitkraft und Alleinerziehende, spielte eine Runde „Mensch ärgere dich nicht“ mit Sohn Marvin (8), dessen Freund und Tochter Malina, die nach unzähligen Wadenwickeln nicht mehr fieberte; hastete mit bunten Hütchen über ebenso bunte Felder, schmiss raus, wurde rausgeschmissen und versuchte von der Wahnsinnssorge einer langen Nacht ohne Hilfe mit dem glühenden Kind im Bett irgendwie runterzukommen. Als sie dann aber zwei Tage später in der Dewezet las, dass eine demente Seniorin in der Nachbarschaft wochenlang aufgrund von Leitungsstörungen keinen Kontakt zum lebenswichtigen Notruf, dafür aber viel Ärger mit der Telekom hatte, war ihr klar, dass die Sache mit Hütchenschieben allein für sie nicht erledigt sein konnte.

veröffentlicht am 03.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:41 Uhr

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