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Spielgerät im Wert von 10 000 Euro dank Eltern und Sponsoren

Ein Herz für kleine Seeräuber: Piratenschiff kann in See stechen

Bisperode (sto). Philipp ist ein Pirat. Und ein richtiger Pirat braucht natürlich ein Schiff. Bis vor kurzem musste sich der Sechsjährige eins aus Stühlen und Tischen bauen. Zum Glück gibt es aber Menschen, die ein Herz für kleine Seeräuber haben. Und sie erfüllten ihm und den weiteren 89 Mädchen und Jungen des Peter-und-Paul-Kindergartens den Traum vom eigenen Schiff unter Piratenflagge. Kürzlich konnte es „in See stechen“. In eine See mit ruhigem Fahrwasser, bestehend aus 60 Tonnen echtem Heidesand.

veröffentlicht am 04.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Mit einem Piratenfest weihen die Kinder ihr Piratenschiff ein. F
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Das massive Holzschiff namens „Flotte Sparda“ war aufgebaut worden in einer gemeinschaftlichen Aktion von Jung und Alt – von Kindern, Müttern, Vätern und einem Opa. „Die leuchtenden Kinderaugen nach dem Aufbau waren für mich der Lohn meiner Arbeit“, freute sich Karl Oberheide (67) bei der Schiffstaufe. Dass das Schiff im Wert von 7000 Euro überhaupt gekauft werden konnte, beruht ebenfalls auf einer gemeinschaftlichen Aktion. „Ohne die Unterstützung unseres Fördervereins und einer großzügigen Spende der Hamelner Sparda-Bank hätten wir uns so eine Anschaffung nicht leisten können“, betonte Anke Schnüll, die Leiterin des Kindergartens. Von beiden Institutionen waren je 3500 Euro gespendet worden. Für die Spielfläche um das Schiff herum hatte Horst Wilhelm Figna etwa 60 Tonnen Heidesand geliefert und gespendet. „Der Heidesand ist feiner als anderer und deshalb wunderbar zum Spielen geeignet“, erläuterte der Inhaber der Firma Container Figna aus Voldag-sen. Mit 100 Euro hatte sich Ute Fehn aus Coppenbrügge beteiligt an der Sandspende. Die erforderliche „Baugrube“ für das Fundament des Schiffes war im Vorfeld vom Bauhof Coppenbrügge ausgebaggert worden.

Einschließlich des ganzen „Drumherums“ habe das Schiff nun einen Wert von etwa 10 000 Euro, schätzt Anke Schnüll. „Wie wir alle wissen, können Kommunen nicht alle Wünsche in vollem Umfang erfüllen. Daher freut es mich, dass auch so viele weitere Spender die Beschaffung ermöglicht haben“, betonte Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka.



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