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Pläne für Leader-Projekt „Ithkopf“ vorgestellt / Ferienhausanlage müsste Investor übernehmen

Ein Freizeitpark aus vielen kleinen Bausteinen

Coppenbrügge (sto). Als im Sommer 2006 in den politischen Gremien erstmalig von dem Leader-Leitprojekt „Freizeit am Ithkopf“ die Rede war, lag die Realisierung noch in weiter Ferne. Nach und nach wurde die Planung aber immer konkreter. Ein Teilprojekt, nämlich die Winterrodelbahn, konnte kürzlich wie berichtet in Betrieb genommen werden. Über den aktuellen Stand des Realisierungskonzepts berichteten die Planer nun in der Sitzung des Ortsrats Coppenbrügge und im Ausschuss für Kultur, Soziales und Tourismus.

veröffentlicht am 04.02.2009 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

Das vorgestellte Konzept für den Ithkopf – „eine Mac
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Wohnmobilstellplatz

soll aufgewertet werden

„Das Konzept beinhaltet viele kleine Bausteine“, so Dr. Manfred Redslob. Es sei zunächst jedoch lediglich eine Vorplanung, eine Machbarkeitsstudie, in der weitere Ideen aufgenommen werden können. Der Landschaftsplaner betonte, die bisherige Planung sei kein „Eigending“ von ihm und Andreas Bergmann, sondern eine Gemeinschaftsarbeit von Vereinen, Institutionen, Behörden und Bürgern. Von Grundschülern bis Senioren – alle seien in die Planung mit eingebunden.

Die Wünsche der verschiedenen Altersgruppen spiegeln sich in dem Konzept wider. Der geplante Freizeitpark rund um den „Felsenkeller“ soll Spiel, Spaß, Erholung und Sport für Jung und Alt bieten und Touristen anziehen. Eingebunden in das Konzept sind darüber hinaus auch der Wohnmobil-Stellplatz, der Bereich um das Hallen- und Freibad, um den Campingplatz sowie um den Osterfeuer- und den Grillplatz. Rundwege sollen die insgesamt acht Teilprojekte miteinander verbinden, um das Erlebnis „Freizeitpark“ noch lebendiger zu gestalten. Der Bachlauf werde renaturiert.

Folgende Projekte sieht das bisherige Konzept vor: Der vorhandene Wohnmobilstellplatz soll durch Begrünung strukturiert und aufgewertet werden. An eine Wendeschleife für Busse sei gedacht, so Bergmann. Auch sollen weitere Parkplätze vor dem Freibad entstehen.

In dem Gebiet am „Felsenkeller“ wird unter Nutzung der Kieskuhle ein „Funsport-Areal“ mit einer Basketball- und einer Beachvolleyballanlage, einem Bolzplatz, einer Skateanlage, einem Outdoor-Fitness-Bereich für Senioren, einer Seilbahn, einem Amphitheater, einer Kletterwand und einem kleinen See entstehen. Die Bogenschießanlage am Schützenhaus soll erweitert werden.

Parcours für

Mountainbiker

„Ein Mountainbike-Parcours mit anspruchsvoller Fahrstrecke ist auch mit eingeplant“, machte Dr. Redslob aufmerksam. Der untere Bereich dieser Strecke soll Kindern vorbehalten sein. Von einem Aussichtspunkt aus sollen Zuschauer Gelegenheit haben, sich Wettkämpfe anzusehen. Der gesamte Freizeitpark werde begrünt und durch Hecken strukturiert. Als Ausgleichsfläche wird eine Streuobstwiese angelegt. Auch sanitäre Anlagen sollen entstehen. „Anbinden an den Park wollen wir außerdem den Grillplatz, der mit einer Strom- und Wasserversorgung aufgewertet werden soll“, betonte Dr. Redslob. In der Pferdeweide am Campingplatz könnte darüber hinaus eine kleine Ferienhausanlage angelegt werden. Diese jedoch falle nicht unter das Leader-Programm, sondern müsste durch einen Investoren erfolgen.

In beiden Gremien stieß das Konzept auf Zustimmung. „Ich bin sehr angetan von der Planung“, betonte Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Er setze auch weiterhin auf ein Miteinander vor Ort, um das Konzept gemeinsam weiterzuentwickeln, sodass einige Teilprojekte noch in diesem Jahr realisiert werden könnten.



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