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800 Jahre Brünnighausen: Mit Kanonendonner und sattem Gewinn ins 9. Lebensjahrhundert gefeiert

Ein Festzelt für künftige Events

Brünnighausen. Der Festausschuss des Brünnighäuser Jubiläumsjahres 2015 hatte zum Rückblick auf ein Jahr voller Feierlichkeiten zum 800. Geburtstag des Nesselbergdorfes eingeladen. Und Jung und Alt waren gekommen, um sich das Vergnügen der Erinnerung zu gönnen.

veröffentlicht am 24.04.2016 um 20:18 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

Ingrid Stenzel
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Brünnighausen. „Manchmal wär’s schon vorteilhafter, nicht auf dem Bild zu sein“, sagt einer der beiden Oldies mit Frack, Zylinder, Gehstock und einem amüsierten Anflug von Entsetzen in der Mimik. „Sag ich doch“, grummelt der andere und mag einen Augenblick gar nicht hinschauen. Die Gäste im nach Brünnighäuser Art wie immer vollbesetzten Saal juchzen vor Vergnügen. Das Foto auf der großen Leinwand im Dorfgemeinschaftshaus zeigt allseits bekannte Gesichter an einem sehr fortgeschrittenen, geselligen Abend des vergangenen Jahres. Der Festausschuss des Brünnighäuser Jubiläumsjahres 2015 hatte zum Rückblick auf ein Jahr voller Feierlichkeiten zum 800. Geburtstag des Nesselbergdorfes eingeladen. Und Jung und Alt waren gekommen, um sich das Vergnügen der Erinnerung zu gönnen: an hochklassige Laienspielkomik und -experimentierkunst, königliche Blasmusik, donnernden Kanonensalut, Walk über den roten Berlinaleteppich, Gedenksteinenthüllung, Open-Air-Party mit Bigband, Festumzug mit Einblick in Brünnighäuser Jahrhunderte, Tanzvergnügen, Erntedankfest mit Gottesdienst – und die Ausgabe der 800-Seiten-Chronik von Henner Meywerk.

Die gelungene Fotoshow im Zentrum des Abends wurde kommentiert von den scheinbar zu Brünnighausens Jubiläum wieder auferstandenen Sir Toby und Mr. Pommeroy, alias Gerald Mehrtens und Andreas Manz. Geradezu ein Peanut, so deren Botschaft, sei der gerade mal 90. Geburtstag von Miss Sophie im Vergleich zum 800. am Nesselberg.

Die Stimmung im Dorfgemeinschaftshaus jedenfalls, kam der vor Silvestermattscheiben nicht unerheblich nah. Mehrtens‘ und Manz‘ liebevolle Ironie und Anzüglichkeit machten auch vor Gemeindebürgermeisters Krawattensortiment, Ortsbürgermeisters Sangeskünsten mit geschlossenen Augen und der Liebreizkonkurrenz der Brünnighäuser und Herkenser Damenwelt nicht Halt. So gab es zum guten Abschluss des Jubijahres noch einmal jubelnde Ovationen und Dank an die perfekte Organisation und Durchführung des Festkomitees.

„Manchmal wär’s schon vorteilhafter, nicht auf dem Bild zu sein.“ Mehrtens und Manz kommentieren die Fotos der Feierlichkeiten zum 800. Jubiläum.

„Das war ein Festjahr der Superlative dank beeindruckender Arbeit des Festausschusses und intakten Miteinanders“, lobt Hans-Ulrich Peschka. „Brünnighausen ist ein Vorzeigeort, das wissen wir in Coppenbrügge!“ „Nicht jeder hat das Glück, dass in seine Amtszeit so ein Ausrufezeichen fällt, ich schon“, betont Lars Wiemann. „Viel Lob, das wir gern hören“, erwidert der Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins,Rudolf Stenzel unter lebhafter Bekräftigung aus dem Saal. „Weil wir es einfach verdient haben!“ Noch mehr Applaus. Aber nun müsse Schluss sein: es gelte die Feierlichkeiten für den 900. zu planen.

Spricht’s und nimmt unter der Moderation von Gerald Mehrtens mit seinem Festkomitee etliche Schecks entgegen. Fazit: Es war ein Jubiläumsjahr mit viel Spaß für die lebendige Dorfgemeinschaft, die nicht nur mit Zuversicht in ihr 9. Jahrhundert durchstartet, sondern auch mit beeindruckendem finanziellen Gewinn. Davon ist für zukünftige Events ein großes Festzelt gekauft worden. Der Rest geht an den Dorfgemeinschaftsverein für Pflege und Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses.



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