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Kirchenkreistag verabschiedet Haushalt für die Jahre 2015 und 2016

Ein 18 Millionen Euro schweres Finanzpaket

Coppenbrügge/Salzhemmendorf. Christoph Bauch genoss es sichtlich, in den wichtigsten Punkt des Abends einzuführen: Einen „Haushaltsplan, der Spielräume offenlässt, keine Kürzungen enthält und auch noch ausgeglichen ist“, durfte der Vorsitzende des evangelischen Kirchenkreistags Hildesheimer Land-Alfeld ankündigen. Das gut 18 Millionen Euro schwere Finanzpaket für die Jahre 2015 und 2016 wurde von den Delegierten einstimmig verabschiedet.

veröffentlicht am 24.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

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Autor:

VON Ralf Neite
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Wie es zu der komfortablen Situation gekommen ist, erläuterte der stellvertretende Kirchenamtsleiter Helmut Jost. Die gute Konjunktur und Beschäftigungslage sowie das entsprechend hohe Einkommen wirkten sich auch auf die Kirchensteuer positiv aus. Ein Plus von 20 Millionen Euro in der Kasse der Landeskirche im vorigen Jahr sei die Folge. Für die Jahre darauf werde ein weiterer sanfter Anstieg der Steuereinnahmen erwartet. Erst ab 2021, so die Prognosen, sei mit Einbußen zu rechnen. Nach vielen Jahren erheblicher Kürzungen bei der Kirche gab Jost mittelfristig Entwarnung: „Wir haben jetzt acht Jahre lang relative Ruhe.“ Ein Geldregen für den Kirchenkreis und die Gemeinden sei allerdings nicht in Sicht, weil die Landeskirche die Mehreinnahmen in eine Risikorücklage stecken wolle. Und der Verwaltungsmann schränkte ein: „Das Ganze funktioniert nur, wenn sich die Prognosen und Erwartungen erfüllen.“

Auch im Haushalt des Kirchenkreises seien kleinere Rückstellungen als Polster für die Zukunft enthalten, erklärte Pastor Thomas Müller aus Salzhemmendorf. 230 000 Euro würden 2015 auf die hohe Kante gelegt, 2016 seien es noch rund 176 000 Euro. Dass dies möglich sei, liege auch am maßvollen und auf die längere Perspektive ausgerichteten Wirtschaften der zurückliegenden Jahre, betonte Müller.

Bei den Einnahmen und Ausgaben machen die 21 Kindertagesstätten des Kirchenkreises den größten Teilbetrag aus: mit 9,6 Millionen Euro pro Jahr mehr als die Hälfte der Gesamtsumme. Gut drei Millionen Euro werden für die Finanzierung der Pfarrstellen benötigt, 2,25 Millionen Euro leitet der Kirchenkreis an die Gemeinden weiter, wobei die Zuweisungen an Bau- und Sachkosten um 15 Prozent über denen des Vorjahres liegen, die Gemeinden unterm Strich also mehr Geld bekommen. Hinzu kommen rund 850 000 Euro ergänzende Zuweisungen an die Kirchengemeinden, insbesondere für die Bauinstandsetzung der Kirchen, Pfarr- und Gemeindehäuser.

Im Personalbereich gibt es Neuerungen für die Gemeinden in Heinde und Hackenstedt. dort werden Pastorenstellen umgeschichtet: Pastorin Hanna Wagner in Hackenstedt wird künftig statt einer halben Stelle über eine dreiviertel Stelle verfügen, gibt aber die Krankenhausseelsorge in Bad Salzdetfurth ab, die sie bisher mit übernommen hat. Diese Aufgabe, die einer Viertelstelle entspricht, geht nun an Pastor Thorsten Buck aus Heinde.

Die Kirche in Wallensen – auch wenn sich die Finanzlage im Kirchenkreis verbessert hat, wird es für die Gemeinden keinen Geldregen geben. Wal



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