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Graue Wand im Ortsmittelpunkt soll bald verschwinden

Eigentümer verspricht Abhilfe

Coppenbrügge (hen). Im Bemühen um ein gepflegtes Erscheinungsbild an Kernpunkten der Gemeinde müssen Politik und Verwaltung manchmal langen Atem haben: „Für das Ortsbild wäre es schön, wenn da bald was passieren würde“, sagt die Coppenbrügger Ortsbürgermeisterin Karin Dröge mit Blick auf eine zentrale Stelle an der Bundesstraße 1. Nicht umsonst habe die Gemeinde vor kurzem erst die Verordnung überarbeitet, mit der private Grundstückseigentümer in die Pflicht genommen werden, die an die öffentlichen Areale angrenzenden Grünflächen selbst zu pflegen. „Um den Ort attraktiv zu halten, müssen alle mit anpacken, und nicht nur die Mitarbeiter des Bauhofes“, sagt Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka.

veröffentlicht am 11.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:41 Uhr

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Wer in Höhe Netto-Markt in Richtung Marienau vor der Ampel warten muss und den Blick nach links richtet, dem fällt eine graue Wand ins Auge. Dass es nach jahrelangem Hin und Her an so zentraler Stelle die Einkaufsmöglichkeit gibt, darüber sind die Coppenbrügger froh – über den Anblick der alten Scheune weniger. „Wir werden da als Ortsrat dranbleiben“, sagt Karin Dröge. Bereits bei der Einweihung des Netto-Marktes vor zwei Jahren sei Eigentümer Wilhelm Hobein darauf angesprochen worden, berichtet die Ortsbürgermeisterin, „und ein bisschen ist ja auch inzwischen passiert“. Bretter am oberen Giebel wurden erneuert. Niemand könne den Eigentümer freilich zwingen, weiter aktiv zu werden; die Ortsbürgermeisterin setzt deshalb auf Einsicht: „Man kann da in Gesprächen immer nur drauf hinweisen.“ Sie ist zuversichtlich: „Irgendwann fruchtet es dann schon.“

Anders allerdings bei denen, die ein bisschen mehr für Ordnung sorgen sollen, wenn das Kraut in die Höhe schießt. Dröge meint mit Blick auf die Verordnung zur Grünpflege: „Da müssen einige noch einmal angeschrieben werden.“

Auf Anfrage der Dewezet verspricht Hobein jedenfalls: Bis spätestens zum Jahreswechsel werde er die Wand verschönern. Er habe bereits einiges für Coppenbrügge auf die Beine gestellt – manches habe eben auch lange gedauert. Es könne auch nur „eins nach dem anderen“ erledigt werden.

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