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„Er war immer zur Stelle“

Ehemaliger Ratsherr Gunther Mund mit 77 Jahren verstorben

HARDERODE. Ehrenamtliches Engagement war eines seiner Steckenpferde. Besonders am Herzen lag ihm der Gesang. Der ehemalige Ratsherr von Coppenbrügge und Bisperode, Gunther Mund, ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

veröffentlicht am 15.04.2019 um 20:38 Uhr

Gunther Mund Foto: Archiv
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
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Eine Zeitlang war er Vorsitzender des mittlerweile nicht mehr existierenden Männergesangvereins Harderode. Auch bei den „Ith-Sängern“ hat er mitgesungen und etliche Auftritte begleitet. „Wo gesungen wird, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“– mit diesen und ähnlichen Worten hat Gunther Mund bei Konzertauftritten gern zum Verweilen eingeladen und zum Platznehmen an seiner „grünen Seite“ eingeladen. Nun ist seine Stimme für immer verstummt. Am 4. April ist Gunther Mund im Alter von 77 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Aber nicht nur Singen war sein Steckenpferd. Mehr als zwei Jahrzehnte hat sich Mund in der FDP engagiert. Während dieser Zeit war er vom 1. November 2001 bis zum 31. Oktober 2006 Ratsherr im Rat des Fleckens Coppenbrügge. Darüber hinaus hatte er vom 3. Februar 2011 bis zum 31. Oktober 2011 einen Sitz im Ortsrat der Ortschaft Bisperode. „Gunther Mund war sehr pflichtbewusst und ein außerordentlich hilfsbereiter Parteifreund“, erinnert sich Manfred Sohns, Vorstandsmitglied des FDP-Ortsvereins, an seinen politischen Mitstreiter. Mund habe sich um den Ortsverband sehr verdient gemacht. Seine Ideen und Vorstellungen habe er immer wieder schonungslos „auf den Tisch“ gelegt. „Es ging ihm dabei aber immer um die Sache und nicht um persönliche Dinge“, so Sohns.

Das Pflichtbewusstsein Munds ist auch Helmut Zeddies in guter Erinnerung geblieben. „Er war immer zur Stelle“, betont der ehemalige Kommunalpolitiker und politische Weggefährte Munds.

Sein weiteres ehrenamtliches Engagement galt seinem Heimatort Harderode. Mund hat sich in die Dorfgemeinschaft eingebracht und auch dort war er dafür bekannt, Entscheidungen mit Nachdruck zu hinterfragen. Mit kritischem Blick war er übrigens auch als Schreiber von Dewezet-Leserbriefen bekannt.

Am vergangenen Samstag fand die Trauerfeier für den Verstorbenen statt.



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