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Der Flecken wählt am 25. Mai einen neuen Bürgermeister / Kandidaten stellen sich Podiumsdiskussion

Drei Visionen für Salzhemmendorf

Lauenstein. Das Okal-Park-Café war bestens besucht. Fast 200 Besucher drängten sich im Saal, nicht jeder fand einen Sitzplatz. Am 25. Mai sind die Bewohner des Fleckens Salzhemmendorf aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Zur Wahl und damit auch der gestrigen Podiumsdiskussion stellten sich Karl-Heinz Grießner (SPD), Clemens Pommerening (parteilos, unterstützt von der CDU) und Jens Kottlarz (Aktive Bürger).

veröffentlicht am 09.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:21 Uhr

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Autor:

Christoph Boßmeyer
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Die Bewerber könnten verschiedener nicht sein. Auf der einen Seite Grießner, mit seinen 65 Jahren aber noch lange nicht zu alt für das Amt des Bürgermeisters, meint er auf die kritische Frage der Moderatoren Kerstin Hasewinkel (Dewezet) und Hagen Wolf (Radio Aktiv). Denn „es kommt nicht auf das Alter an, sondern auf die Erfahrung“, so der Sozialdemokrat weiter. Dem Verwaltungsfachmann Pommerening mag im Vergleich zu Grießner die Lebenserfahrung fehlen, aber „ganz viel läuft eben über die Verwaltung und ein Bürgermeister ist sowieso kein Alleinspieler“. Mit Jens Kottlarz komplettiert ein Mann das Trio, der seine Stärken vor allem in der Berufserfahrung außerhalb der Verwaltung sieht. „Ich arbeite extern und musste viel in meinen Berufsleben verändern und könnte Neues einbringen“, gibt er so ein wenig das Motto des Abends vor: Veränderung.

Über das Bäderkonzept, die Schulschließungen, Kindergärten, den öffentlichen Personennahverkehr, Haushaltsdefizite, den Einwohnerschwund und den Tourismus im Flecken wird an dem Abend diskutiert. Einig sind sich die Kandidaten darin, dass Salzhemmendorf unter dem Einwohnerrückgang leidet und Veränderungen notwendig sind. Patentrezepte hat an diesem Abend natürlich keiner der drei Kandidaten für das Publikum. Aber alle drei haben sie Großes vor im Flecken in den nächsten Jahren. Pommerening möchte weiter eine „attraktive Gemeinde vorhalten“ und wäre auch bereit, unter einem Bürgermeister Grießner dafür in der Verwaltung alles Nötige zu tun, wie er augenzwinkernd verrät. Kottlarz gießt seine „Vision“ in ein Konzept aus Einwohnerrückgang aufhalten, Unternehmen und Bürgerbeteiligung stärken. Man müsse „von Herzen etwas bewegen wollen“. Im Falle einer Stichwahl zwischen Kontrahenten wäre er eher bei Clemens Pommerening. Grießner erinnert daran, dass „wir nicht aus elf Ortsteilen sind, sondern alle Salzhemmendorfer sind“. Im Falle seiner Wahl würde er die Schulsituation im Flecken oben auf seine Agenda nehmen.

Die Podiumsdiskussion gibt es heute ab 18.05 Uhr auch noch einmal in voller Länge bei Radio Aktiv.



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