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Coppenbrügge, Salzhemmendorf und Bad Münder erarbeiten gemeinsames Tourismuskonzept

Drei unter einem Dach: gemeinsam stärker

Coppenbrügge / Salzhemmendorf / Bad Münder (hen). Geld, das für die Tourismusförderung sowieso ausgegeben werden müsste, soll künftig gemeinsam in die Hand genommen werden: Die Flecken Coppenbrügge und Salzhemmendorf arbeiten mit der Stadt Bad Münder an einer gemeinsamen Konzeption für das östliche Weserbergland. „Wer noch dazu stoßen will, ist natürlich willkommen“, sagte Thomas Heiming, Geschäftsführer der GeTour Bad Münder, die das Projekt federführend begleiten möchte und mit der bereits eine Zusammenarbeit besteht, im Ausschuss für Kultur, Soziales und Tourismus des Fleckens Coppenbrügge.

veröffentlicht am 15.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 22:21 Uhr

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„Weserbergland als Marke nutzen“

Hintergrund sind steigende Markt- und Qualitätsanforderungen im touristischen Wettbewerb – hier gewinne die interkommunale Zusammenarbeit gerade auch mit Blick auf eine erfolgreiche Marktpositionierung und die Nutzung knapper personeller und finanzieller Ressourcen zunehmend an Bedeutung. Die Gesamtkosten für das für den Zeitraum vom 1. November 2009 bis 30. Dezember 2011 geplante Projekt betragen 71 400 Euro; der Eigenanteil für Coppenbrügge beträgt 8193 Euro, also 2731 Euro jährlich. Auch Salzhemmendorf zahlt diese Summe. Der Eigenanteil von Bad Münder – die Stadt verfügt bereits über eine abgestimmte Tourismusstrategie, die für die anderen noch erstellt werden muss – beträgt 4312 Euro. Auch der Landkreis gibt über 20 000 Euro dazu; Fördermittel der EU in Höhe von 30 000 Euro machen 50 Prozent der Netto-Kosten aus.

Zunächst soll auch für Salzhemmendorf und Coppenbrügge eine solche Tourismusstrategie erarbeitet werden – unter der Dachmarke Weserbergland, wie Heiming betonte. Dabei sollen Gästestrukturen erfasst werden, aktuelle Organisationsstrukturen überprüft und Empfehlungen für eine „marktkonforme“ Weiterentwicklung gegeben werden. Als nächster Schritt geht es darum, gemeinsame touristische Angebote in Kooperation mit entsprechenden Leistungsträgern für alle drei entwickelt werden, darunter auch tatsächlich gemeinsame Pauschalangebote: „Coppenbrügge hat die Burg, Salzhemmendorf hat die Ith-Sole-Therme und Bad Münder den Kurpark; wenn man das gemeinsam anbietet, kommen sicherlich mehr Gäste“, ist der GeTour-Chef überzeugt. Schließlich soll das Vorhaben auch in einer gemeinsam Projektgruppe „Tourismus“ mit Vertretern aus den Kommunen etabliert werden, denn eine Zusammenarbeit mit den Tourismusvereinen und touristischen Leistungsträgern sei unumgänglich.

Coppenbrügge hat die Burg, Salzhemmendorf die Ith-Sole-

Therme, Bad

Münder den

Kurpark – jetzt wollen alle drei

gemeinsam um

Touristen werben.

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Fotos: Archiv

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