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Deutschkurs wird von 25 Flüchtlingen in der Gemeinde Salzhemmendorf besucht

Die integrative Kraft der Sprache

Salzhemmendorf. Im Flecken Salzhemmendorf befinden sich derzeit noch 124 Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren. 14 weitere Personen muss die Gemeinde aufgrund der gültigen Aufnahmequote demnächst noch aufnehmen. Ausreichend Wohnraum ist dafür nach Angaben der Verwaltung vorhanden. „Die Situation in Sachen Flüchtlingsunterbringung ist als sehr entspannt zu bezeichnen“, so Andreas Hillmer. Der Verwaltungsmitarbeiter kümmert sich gemeinsam mit Iris Töpelmann vom Flüchtlingsbüro um die Organisation der Unterbringung. Eine verstärkte Wohnraumakquise sei derzeit nicht erforderlich. Die Flüchtlinge werden in der Gemeinde dezentral in Mietwohnungen untergebracht.

veröffentlicht am 14.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Ein wichtiger Bestandteil der Integration sei die Sprachförderung. In Zusammenarbeit mit der „Ländlichen Erwachsenenbildung“ sei Anfang März ein Deutschkurs ins Leben gerufen worden. Er werde an drei Wochentagen im evangelischen Gemeindehaus Wallensen angeboten und von 25 Flüchtlingen wahrgenommen. Wünschenswert sei darüber hinaus eine Sprachvermittlung auf privater Basis, so der Verwaltungsmitarbeiter. „Wir wollen versuchen, so ein Angebot in Hemmendorf, Benstorf und Oldendorf zu installieren“, erläuterte Hillmer in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Sport und Mobilität.

Ab dem 1. Mai soll über den Landkreis Hameln-Pyrmont auch der Bereich der Flüchtlingssozialarbeit mit einer halben Personalstelle abgedeckt werden. Der Sozialarbeiter kümmere sich um sämtliche soziale Anliegen der untergebrachten Familien im häuslichen Umfeld und im Umgang mit den Behörden. Darüber hinaus sei geplant, demnächst im evangelischen Gemeindehaus Salzhemmendorf ein Flüchtlings-Café zu installieren.

Ein weiteres Mosaikteilchen zur Integration sei die Mitgliedschaft in Sportvereinen. Derzeit seien es vorwiegend Kinder und Jugendliche, die die sportlichen Angebote der örtlichen Vereine nutzen. „Erwachsene Flüchtlinge sind in den Vereinen kaum zu finden“, bedauerte Ausschussmitglied Marita Schütte. Die Vereine sollten deshalb mehr denn je auf die Flüchtlinge zugehen, Hemmschwellen abbauen und ihnen Mut zur Teilnahme machen.



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