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Konzert mit MGV Hoffnung Brünnighausen – unterstützt von Peter Richter und Heiner Wente

„Die Herren“ mal ohne den Frauensingkreis

Brünnighausen (ist). Ohne ein aus 19 Männerkehlen geschmettertes „Gott zum Gruß viel tausendmal…“ zu Beginn ging es nicht. Beim deutschen Liedgut sollte es im weiteren Verlauf des Abends aber nicht bleiben. Unter dem Motto „Die Herren geben sich die Ehre“ hatte der Männergesangverein (MGV) Hoffnung Brünnighausen in die Mehrzweckhalle eingeladen und stellte überzeugend und von lebhaftem Applaus begleitet unter Beweis, dass sangesbegeisterte Dorfchöre sich mitunter durchaus weit über musikalisch traditionelle Ständchenbringer bei Jubiläen und ländlichen Heimatveranstaltungen hinaus entwickeln können. „Und das, mit Verlaub“, wie der Vorsitzende Rudolf Quast bei der Begrüßung und Moderator Andreas Manz an die weiblichen Gäste gerichtet fast entschuldigend sagten, „heute mal ohne die Unterstützung des Frauensingkreises“.

veröffentlicht am 28.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:21 Uhr

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Mit geschlossenen Augen genossen

Als Verstärkung hatte Chorleiter Engelin stattdessen zum wiederholten Male „Fastchormitglied“ und Pianisten Peter Richter aus Steinhude eingeladen sowie erstmalig den in Hannover ausgebildeten Sänger Heiner Wente aus Nienstedt. Gemeinsam wurde der Frühling international mit Liedern von Deutschland (darunter „Die Nacht“ von Franz Schubert, die auf Empfehlung gern mit geschlossenen Augen genossen wurde) über Österreichs Wiener Praterrosen bis zur feurigen brasilianischen Habanera begrüßt. Eine schwermütige Nordlandreise (Grieg) schloss sich an, bevor Wente in der Programmabteilung „Aus Oper und Operette“ mit dem Solo der diabolischen Spiegelarie manchen Zuhörer veranlasste, den Krückstockgriff vorsorglich fester zu fassen, bevor sein beschwipst überzeugendes „Da geh‘ ich ins Maxim“ aus Lehars lustiger Witwe für ausgelassene Entspannung im Saal sorgte. Gern Gesungenes von gestern und heute gab es zum Abschluss, darunter ganz aktuell „Der Rattenfänger“ mit Text von J.W. von Goethe und „Die dumme Alte“, ein französisches Volkslied und nicht ganz ernst gemeinter Gruß an die Gäste aus der Partnergemeinde Marolles. „Yesterday once more“, „Irgendwo auf der Welt“ und „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ als wehmütige Ohrwürmer historischer Charts sowie MGV-Lustdauerbrenner „Mein kleiner, grüner Kaktus“ von den Comedian Harmonists rundeten das Programm ab – nicht ohne ein feuriges Wente-„Granada“ als Zugabe, versteht sich.



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