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Museumsverein leistet Aufklärungsarbeit / Waldkinder bringen den Schnee zum Schmelzen und gewinnen so Wasser

Die Grundlage allen Lebens mit all ihren Aspekten

Coppenbrügge (sto). Jeder weiß – unser tägliches Wasser kommt aus der Wasserleitung. Wie es dort aber hineingelangt, ist den meisten Verbrauchern unbekannt. „Aufklärungsarbeit“ um das nasse Element leistet der Museumsverein Coppenbrügge mit der Wanderausstellung „Wasser – in unserer Verantwortung“, die kürzlich im Museum in der Burg eröffnet wurde.

veröffentlicht am 08.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:41 Uhr

Benjamin (3) bringt die Saftflaschenorgel zum Klingen. Foto: sto
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16 Tafeln informieren über die Belange der Wasserwirtschaft, beispielsweise über den Wasserkreislauf, die Gewässerunterhaltung und die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Aufgezeigt werden darüber hinaus die Aufgaben des Leineverbands und des Wasserverbandstages e.V. Bremen, Niedersachsen, Sachsen- Anhalt, in dem sich rund 1000 Wasser-, Boden- und Zweckverbände zusammengeschlossen haben. In ihrer Verantwortung liegt die Bewirtschaftung des Wassers wie Küsten- und Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und Landschaftspflege, Trink- und Abwasser sowie die Regelung des Bodenwasserhaushaltes. Die Ausstellung wurde zur Verfügung gestellt vom Leineverband, der sie vor einigen Jahren gemeinsam mit dem Wasserverbandstag realisiert hatte.

Die Informationen auf den Schautafeln sind allgemeinverständlich gehalten. Auf Fachjargon wurde verzichtet. So hat jeder Besucher die Möglichkeit, das Lebenselixier Wasser, die Grundlage allen Lebens, in seiner ganzen Fülle kennenzulernen: als Segen, da es allen Nutzern in ausreichender Menge zur Verfügung steht, aber auch als Fluch bei Hochwasser. Beachtlich: Eine Fläche von 70 Prozent der Erde ist mit Wasser bedeckt. Von dieser gewaltigen Menge sind nur 2,6 Prozent Süßwasser, der Rest von 97,4 Prozent ist Salzwasser. Im Gebiet des Wasserverbandstages teilen sich den „Süßwasserschatz“ rund elf Millionen Menschen, etwa 14 000 Pflanzenarten und rund 30 000 Tierarten.

„Wir hoffen, dass die Ausstellung mit ihren interessanten Informationen auch Schulklassen anlockt“, sagt Hubert Stumpe. Damit die „nasse Materie“ aber auch nach längerer Beschäftigung trotzdem nicht „trocken“ wird, hat der Vorsitzende des Museumsvereins den Waldkindergarten Coppenbrügge mit ins Boot genommen. Die Mädchen und Jungen runden die Ausstellung mit Fotos ab, auf denen sie rund um ihren Bauwagen am Waldrand bei der Wassergewinnung aus Schnee zu sehen sind. Auch haben sie für die Ausstellung eine „Saftflaschenorgel“ gebaut, die bespielt werden darf. Weil er von der Ausstellung in der Dewezet gelesen hatte, war Klaus Arnold aus Neugier und Interesse zur Eröffnung gekommen. Prompt wurde der ehemalige Geschäftsführer der Stadtwerke Hameln zu einer kleinen Einführungsrede „verdonnert“. „Unser Trinkwasser ist das reinste Lebensmittel, das es gibt, denn es wird nach strengsten Kriterien untersucht“, betonte der Fachmann, der die Ausstellung lobte.

Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 5. März. Das Museum hat geöffnet Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung.



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