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Die Freilichtbühne macht den Vorhang auch im Winter auf

Osterwald (sto). Ganzjährig im Einsatz zu sein für die Osterwaldbühne ist für die meisten Mitglieder der ehrenamtlich tätigen, idealistischen Bühnenfamilie selbstverständlich. Vor und hinter den Kulissen. Meist in doppelter oder dreifacher Funktion. Die Vorbereitungen für jede neue Saison beginnen jeweils in der noch laufenden Saison. Nächste Woche werden schon die Rollen für das kommende Jahr verteilt. Ab Januar beginnen die Proben. Das Nachmittagsstück wird „Peter Pan“ sein, und als Abendstück ist „Dracula“ geplant.

veröffentlicht am 28.11.2010 um 16:16 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:21 Uhr

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Osterwald (sto). Ganzjährig im Einsatz zu sein für die Osterwaldbühne ist für die meisten Mitglieder der ehrenamtlich tätigen, idealistischen Bühnenfamilie selbstverständlich. Vor und hinter den Kulissen. Meist in doppelter oder dreifacher Funktion. Die Vorbereitungen für jede neue Saison beginnen jeweils in der noch laufenden Saison. Nächste Woche werden schon die Rollen für das kommende Jahr verteilt. Ab Januar beginnen die Proben. Das Nachmittagsstück wird „Peter Pan“ sein, und als Abendstück ist „Dracula“ geplant.
 Auch für Astrid Meyer-Reifurth ist die Osterwaldbühne ganzjährig „geöffnet“. Vor den Kulissen als Darstellerin, hinter den Kulissen beispielsweise als Kostümschneiderin. „Ohne die Bühne fehlt mir etwas“, betont die 53-Jährige, die in den „Weibsbildern“ als Yoga-Fanatikerin Astrid zu sehen ist. Wie die anderen Bühnenmitglieder ist sie stundenweise an vier Tagen in der Woche vor Ort. Durch das Winterstück auch in der Vorweihnachtszeit. Nein, das empfinde sie nicht als Stress. Ihr Hobby werde von ihrer Familie mitgetragen.
 Auch für Anja Machens-Mielzarek ist der beinah ganzjährige Bühneneinsatz kein Problem. „Es macht einfach Spaß. Die Bühne gehört zu meinem Leben“, schwärmt die 43-Jährige. Hartmut Höhne, dessen „Bühnenleben“ vor 33 Jahren begann, ist der Mann in der Technik, beim Bühnenbau und in anderen Bereichen. „Das ganze Jahr über gibt es immer etwas zu tun“, betont der 67-Jährige. Das Miteinander von Jung und Alt, die Freude, dabei sein zu können – all das und vieles mehr schätze er an der Bühne.
Das Winterstück war nach dem Bau des Spielerheims 2003 ins Leben gerufen worden. „Es war ein Experiment“, erinnert sich Solveig Everding, die Vorsitzende des Bühnenvereins. Mittlerweile sei das Studiotheater, das es bei einigen anderen Freilichtbühnen auch gebe, zu einer festen Einrichtung geworden.

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