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Generationen werkeln gemeinsam an einem Insektenhotel

Die ersten Gäste sind schon da

Oldendorf (sto). Nach monatelanger Bauphase ist es nun bezugsfertig. Die ersten Gäste haben sich bereits einquartiert in dem neuen Hotel an der „Neugeborenen Allee“ zwischen Grundschule und Kindergarten. Ihre „Zimmer“ haben sie fest verschlossen, wie von außen bei genauem Hinschauen zu erkennen ist. Im Inneren sind Wildbienen und andere Insekten damit beschäftigt, eine Kinderstube für ihre Brut einzurichten. Der Natur kann somit freien Lauf gelassen werden in dem stabilen und interessant aussehenden „Insektenhotel“.

veröffentlicht am 13.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:21 Uhr

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Der „Bautrupp“ ist gespannt, ob die selbst gebaute Nist- und Überwinterungshilfe mit den selbst gesammelten Materialien gut angenommen wird von Wildbienen, Florfliegen, Marienkäfern, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten. „Ich werde das beobachten“, hat sich Marie vorgenommen. Zusammen mit elf weiteren Mädchen und Jungen im Grundschulalter war die Neunjährige an dem Bau beteiligt, den der Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege Oldendorf als Gemeinschaftsprojekt für Jung und Alt initiiert hatte. „Unser Anliegen ist es, auch Kinder und Jugendliche in die Aktivitäten des Vereins einzubeziehen“, erklärt Erika Rasch. Unter Anleitung der Vereinsmitglieder Erwin Gatz, Reinhard Fiolka und Wilhelm Sander sei nun das Insektenhotel entstanden. Auch haben die Kinder geholfen, einen angrenzenden Acker zu bewirtschaften und zu bepflanzen sowie eine Blumenwiese anzulegen. „Diese ist sozusagen die Küche für die Hotelbewohner“, sagt Erwin Gatz mit einem Schmunzeln. Fehlt die Nahrungsquelle, bleibt das Hotel leer. Das Fundament für das Insektenhotel war übrigens vom Bauhof der Gemeinde Salzhemmendorf geschaffen worden.

Das Miteinander von Jung und Alt soll fortgesetzt werden. Zunächst mit der weiteren Bewirtschaftung des Ackers. Im Herbst nach der Ernte folgt dann ein gemeinsames Kartoffelfest. „Diese generationsübergreifende Aktion ist ein gutes Beispiel dafür, wie gut so etwas funktionieren kann“, betont Annette Arps, Lehrerin an der Grundschule im Saaletal. Das Projekt wird aus der Gewinnsparaktion der Volksbank am Ith mit 700 Euro unterstützt.



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