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Der singende Fels: Neues Buch von Maria Kaluza als Mitautorin

Osterwald (sto). Wieder einmal hat Galsan Tschinag seine langjährigen Freunde in Osterwald besucht. Diesmal war mit dem Besuch des Schriftstellers aus der Mongolei bei der Familie Kaluza ein kleines Fest verbunden. „Die Präsentation unseres gemeinsamen Kindes“, wie es Schmuckdesignerin Maria Kaluza ausdrückte. Gemeint war das kürzlich im Unionsverlag erschienene Buch „Der singende Fels“ - eine Gemeinschaftsarbeit von Galsan Tschinag, Maria Kaluza und Klaus Kornwachs, Wissenschaftler und Philosoph aus dem Allgäu.

veröffentlicht am 13.03.2009 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:21 Uhr

Galsan
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Alle drei Autoren waren anwesend, um ihr „Kind“ beim „Start ins Leben“ zu begleiten – mit Musik von Waskhar Schneider und einem reichhaltigen Buffet, bei dessen Zubereitung Maria Kaluza tatkräftig von Freunden unterstützt worden war. Das Haus der Gastgeber schien aus allen Nähten zu platzen. Mit mehr als 70 Gästen war die Raumkapazität restlos erschöpft. Eine gute Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche, wie sie auch in dem Buch um Schamanismus, Heilkunde und Wissenschaft eine wichtige Rolle spielen.
 Das Gespräch des Autorentrios unter der Leitung von Maria Kaluza befasst sich mit Themen aus vielen Lebensbereichen. Diskutiert wird unter anderem über Schöpfung und Natur, Wissenschaft, Religion und Spiritualität, den Sinn des Lebens, über Träume, über Wissen und Weisheit, über das Glück, den Tod, über die Macht der Worte und der Gedanken, über Heilen in der westlichen und östlichen Kultur und über den Werdegang eines Schamanen. Erstmalig berichtet Tschinag, Häuptling der Tuwa-Nomaden, nämlich über seine schamanische Arbeit als Heiler, der das uralte Wissen seines Volkes vom Altaigebirge nach Europa bringt. Es werden Unterschiede, aber auch Verwandtschaften zwischen den Kulturen festgestellt.
 Mit dem Buch, das geprägt ist von Lebenserfahrung, Weitblick, Werten und Gefühlen, Verständnis und Toleranz, wollen die Autoren eine Brücke bauen. „Eine Brücke zwischen Ost und West, zwischen gestern und heute, zwischen Europa und Asien“, so Tschinag, der als „Mittler zwischen den Welten“, bezeichnet wird und am Freitag, 13. März, für sein Lebenswerk in Prag mit dem „Europäischen Trebbiapreis“ ausgezeichnet wird.

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