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Hans-Ulrich Peschka will erneut Bürgermeister werden – und freut sich über realisierte Projekte

„Der schönste Beruf, den man sich denken kann“

COPPENBRÜGGE. Palmen, Strandkörbe, Sand – Hans-Ulrich Peschka zeigt einen Ort, auf den er besonders stolz ist. Was nach Küste klingt, liegt mitten in Coppenbrügge. Es ist das Freibad. Dort geht der amtierende Bürgermeister der Gemeinde im Sommer selbst gern schwimmen. Sogar noch vor der Arbeit. „Zweimal die Woche ist gesetzt“, bekräftigt Peschka.

veröffentlicht am 15.05.2019 um 21:45 Uhr
aktualisiert am 16.05.2019 um 18:03 Uhr

Hans-Ulrich Peschka im Coppenbrügger Freibad – ein wichtiges Angebot für Bürger und Gäste. foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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„Das größte und schönste Projekt, das wir realisieren konnten, ist eigentlich die Sanierung und Gestaltung der Bäder“, sagt er und zeigt über die großzügige Liegewiese, die herausgeputzten Schwimmbecken und das dahinterliegende Hallenbad. „Dabei haben alle in der Politik an einem Strang gezogen, um die Bäder für die Zukunft fit zu machen“, erinnert Peschka (selbst CDU), der sich nach bereits zwei zurückliegenden Amtszeiten aktuell erneut um den Posten des Bürgermeisters bewirbt.

Die Sanierung beider Bäder konnte nach dem Ratsbeschluss im Jahr 2010 beginnen. Heute stellen sie einen hohen Freizeitwert dar und sind ein wichtiger infrastruktureller und touristischer Beitrag für den Flecken.

Die Bäder liegen malerisch in der Landschaft mit Blick auf den Ith. Dort und auch generell geht er gern gemeinsam mit seiner Frau spazieren, erzählt Peschka. Sonntags ist dafür Zeit. Bei Wanderungen in der Region können beide die Natur des Weserberglandes genießen und Gespräche führen. „Ich bin ein sehr naturliebender Mensch“, meint Peschka.

Seit 2004 ist Peschka Bürgermeister von Coppenbrügge. Seinen Job macht er gern und zitiert dazu den ehemaligen Münchener Oberbürgermeister Christian Ude: „Der Bürgermeisterberuf ist der schönste, den man sich denken kann.“ – „Das hat sich für mich bewiesen“, meint Peschka mit einem Lächeln im Gesicht und macht deutlich klar: „Ich habe viel Freude an meinem Beruf. Deshalb möchte ich gerne weitermachen und mit kreativen Ideen den einen oder anderen Eckpfosten einschlagen.“

„Sie dürfen sich aber nicht einbilden, Einzelkämpfer zu sein“, meint er gleich dazu. Denn Ideen könne man nicht alleine umsetzen. Dazu brauche es auch die Politik im Rat. Dabei sei auch diskutiert worden, „aber am Ende wurde man sich einig, wenn es um die großen Projekte ging.“ Außerdem lobt Peschka, dass er ein gutes Mitarbeiterteam im Rathaus habe. Es sei eine bürgernahe Einrichtung und der Flecken gut aufgestellt.

Bürgernähe ist für Peschka ohnehin ein wichtiges Thema. Die regelmäßig stattfindenden Bürger(meister)gespräche im Flecken wurden von ihm ins Leben gerufen. Dabei besucht er die Ortschaften und bietet den Einwohnern die direkte Möglichkeit zum Gespräch an. In diesem Rahmen können sie auch ihren Frust loswerden. Beispielsweise sei er erst angesprochen worden auf die Politik auf Bundes- und Landesebene und warum diese die Kommunen bei der Kinderbetreuung im Stich lasse. Solche Themen können bei dem offenen Gesprächsangebot ebenso angesprochen werden wie Dinge, die die Coppenbrügger lokal bewegen. Es hat sich in den vergangenen Jahren bei den Gesprächsrunden immer wieder gezeigt, dass die Bürger die Gelegenheit zur offenen Diskussion, Meinungs- und Kritikäußerung, die in Rats- und Ortsratssitzungen in dieser Form nicht möglich sei, auch nutzen.

Mit gleichzeitigem Blick auf die bevorstehende Wahl am 26. Mai sagt Peschka: „Selbst wenn ich keinen Mitbewerber hätte, hätte ich gesagt, dass ich trotzdem die Dörfer besuche, weil ich das wichtig finde“, unterstreicht der Amtsinhaber. Auch wenn klar sei, dass dadurch keine Massen erreicht werden.

Ansonsten zeigt sich Peschka mit Blick auf den Wahltag auch gespannt: „Wer sagt, ich bin cool, sagt aus meiner Sicht nicht die Wahrheit.“ Für ihn sei jedoch klar gewesen, dass er sich erneut der Wahl zum Bürgermeister stelle.



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