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Geselligkeitsverein Herkensen feiert Zehnjähriges / Zahlreiche Projekte im Dorf gestemmt

Der Arbeit ein Gesicht gegeben

HERKENSEN. Der „Geselligkeitsverein Herkensen – Verein für Heimatpflege und Heimatkunde“, feiert kommenden Samstag, 23. September, Zehnjähriges. Das hört sich zwar nach einem jungen Geburtstag an, hinter die Kulissen geschaut, ist der Verein aber wesentlich älter, denn: „In den Nachkriegsjahren gab es ihn schon einmal, allerdings als eher losen Zusammenschluss“, betont Lars Wiemann

veröffentlicht am 22.09.2017 um 15:05 Uhr

Die Einweihung des Gedenksteins 2016, rechts: Lars Wiemann. Foto: privat
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Damals sei der Name Programm gewesen, denn es seien Tanz- und Spieleabende veranstaltet sowie Theater und Gesang gepflegt worden – auch in Erinnerung an den ehemaligen Männergesangverein von 1882, dessen Fahne 1951 in den Besitz des Geselligkeitsvereins überging und die auch dem jetzigen Geselligkeitsverein bei diversen Veranstaltung zur Seite steht.

2007 wurde der Verein nach einem langen Dornröschenschlaf wieder zum Leben erweckt. Wiemann, der Vorsitzende, und drei weitere Vorstandsmitglieder sind von Anfang an im Amt. Das Alter des achtköpfigen Vorstands liegt bei unter 40 Jahren – für einen Heimatverein eher ungewöhnlich. Mit der Gründung sollte das ehrenamtliche Engagement der stark engagierten Dorfgemeinschaft als fester Zusammenschluss dokumentiert werden, sozusagen, um der Arbeit ein Gesicht zu geben und unter einem Dach zu vereinen.

Damals gegründet von einer Handvoll Bürgern, ist die Mitgliederzahl inzwischen auf 120 angewachsen und der Verein zu einem Teil des 302 Mitglieder zählenden Ortes und der Dorfgemeinschaft geworden. „Hier passiert etwas, deshalb haben wir guten Zuspruch“, betont Wiemann. Passiert sei viel in den zehn Jahren.

Da Bauen einer der Schwerpunkte der Vereinsarbeit sei, ist die Liste der Projekte lang. Unter anderem sind der Ausbau der Wegverbindung zwischen Herkensen und Hohnsen, der Bau einer neuen Bushaltestelle, die Elektrifizierung des Glockenturmes, die Instandhaltung des Dorfgemeinschaftshauses, die Gestaltung der Ortseingänge sowie der Neu- und Umbau des Spielplatzes zu nennen. Darüber hinaus wurde auf dem Dorfplatz ein Gedenkstein aufgestellt, der an die Ankunft der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg erinnern soll.

Dass die Geselligkeit bei all der Arbeit nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Klar, dass die Geselligkeit auch bei der Geburtstagsfeier die erste Geige spielt.

Gefeiert wird ab 16 Uhr auf dem Hof Brinkmann. Zum Festprogramm gehören Spiele für Kinder, Leckereien, ein Feuerwerk, Musik vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Brünnighausen (16 bis 19 Uhr) und zum Abschluss noch eine Disco.

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