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Hans-Ulrich Peschka zur Nachfeier seines Geburtstages im Kindergarten Schlossstraße – bei der es auch um Politik ging

Den Wunschzettel nimmt der Bürgermeister mit

Coppenbrügge (sto). „Jetzt ist er da!“ ruft Andrea Schreiber. Die Leiterin des St.-Nicolai-Kindergartens in der Schlossstraße bittet den seltenen Gast, inmitten der fröhlichen Kinderschar auf einem „Zwergenstühlchen“ Platz zu nehmen. Ein Tablett mit 50 brennenden Teelichten und ein Blumenstrauß deuten auf etwas Besonderes hin. Luca kennt den Grund. „Der Bürgermeister hatte Geburtstag, und heute will er mit uns feiern“, erklärt der Sechsjährige eifrig und blickt fröhlich in die Runde.

veröffentlicht am 15.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:21 Uhr

Hans-Ulrich Peschka verteilt im Kindergarten Schlossstraße zur N
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„Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst“, sangen die Erzieherinnen mit den Kindern. Hans-Ulrich Peschka bedankte sich für den netten Empfang. Da an seinem Geburtstag Ende Februar viele Kinder krank gewesen waren und nicht ins Rathaus zum Gratulieren kommen konnten, wurde der Coppenbrügger Verwaltungschef schriftlich eingeladen zur Nachfeier im Kindergarten. „Kein Problem. Ich komme gern“, antwortete Peschka.

Seine Zusage hat sich gleich doppelt gelohnt. Es wurde nämlich nicht nur mit Traubenzuckerlutschern gefeiert, sondern auch politisiert. Am Ende der kleinen Feierstunde wusste der Bürgermeister ganz genau, welche Wünsche den Mädchen und Jungen am Herzen liegen. „Wir brauchen Rindenmulch für unsere Schaukel“, sagte Luca. „Wir wünschen uns Nudeln zum Fleckenfest“, rief Jonte (6). Auch Bratkartoffeln und Bratwürstchen wurden von einigen genannt.

Der Wunsch aller Kinder aber lautete: „Beim Fleckenfest soll es einen Kinderflohmarkt geben.“

„Eure Wunschzettel werde ich beim nächsten Fleckenfesttreffen vorlesen“, versprach Peschka. Auf seine Frage, was ein Bürgermeister macht, antwortete ein Kind aus der Runde: „Der kommt zu den Leuten nach Hause und muss kaputte Dinge reparieren.“ Das konnte Gianni nicht gelten lassen. „So ein Quatsch! Ein Bürgermeister sitzt im Rathaus, wo er viel arbeitet und viel telefoniert“, sagte der Sechsjährige mit Nachdruck.

Bevor Peschka den Kindergarten mit dem Blumenstrauß und einem getöpferten Scharfzahn-Dino verließ, mussten Sophie (6), Laura (4) und Leni (3) schnell noch ein paar Worte loswerden: „Wir fühlen uns wohl im Kindergarten“, betonten sie.



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