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Ferienpasskinder fahren mit dem Nabu an das Steinhuder Meer

Den Lebensraum Bach erforscht

Köpfe zusammenstecken und berat- schlagen: Welche seltenen Exemplare sind uns wohl diesmal in den Kescher gegangen?

veröffentlicht am 04.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 00:41 Uhr

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Foto: pr

Coppenbrügge/Salzhemmendorf (red). Mit dem Nabu besuchten 18 Ferienpasskinder aus Coppenbrügge und Salzhemmendorf die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer in Winzlar. Dort erfuhren sie viel Interessantes über diesen mit 30 Quadratkilometern größten Flachwassersee Deutschlands.

Hervorzuheben ist seine Bedeutung als international wichtiger Rast- und Überwinterungsplatz für Tausende von Zugvögeln, erklärt Günter Blötz von der Nabu-Ortsgruppe. Insgesamt können am Steinhuder Meer 250 verschiedene Vogelarten nachgewiesen werden.

Wasserskorpion und Libellenlarven

Eine Rallye über das Stationsgelände ermöglichte einen Einblick in die Vielfalt seltener Tiere und Pflanzen im Lebensraum Schilfgürtel und Bruchwald am Steinhuder Meer. Spannend wurde es anschließend, als die Ferienpasskinder, ausgerüstet mit Keschern, Transportbecken, Lupen und Bestimmungshilfen, den Lebensraum eines Baches erforschen konnten.

Fachkundig wurde danach begutachtet, welche Gruppe den größten Wasserskorpion, die meisten Libellenlarven und Flusskrebse, den schönsten Stichling gefangen hatte. Selbstverständlich achteten die Nabu-Betreuer Edeltraud und Günter Blötz darauf, dass anschließend alle „Forschungsobjekte“ wieder unbeschadet im Bachbett ausgesetzt wurden.

Da das Wetter weitgehend mitspielte und auch keiner in den Bach gefallen war, fiel die abschließende Beurteilung dieser Ferienpassaktion einhellig aus: Das Steinhuder Meer ist eine Reise wert, alles war interessant – aber das Keschern war spitze.



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