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US-Band „Modern Earl“ bietet herzhaften Südstaaten-Rock

Deftig und roh

COPPENBRÜGGE. Die Jungs aus den Staaten sind ein echter Renner. Schon lange vor Einlassbeginn drängen sich die Fans vor Jörg Raschs Kassentischchen. Die US-Band „Modern Earl“ begeisterte die Rock- und Country-Fans aus der Region.

veröffentlicht am 02.05.2018 um 14:09 Uhr

Voll in seinem Element: Bandleader Christopher „Earl“ Hudson. Foto: eaw
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Autor

Ernst August Wolf Reporter
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Die Jungs aus den Staaten sind ein echter Renner. Schon lange vor Einlassbeginn drängen sich die Fans vor Jörg Raschs Kassentischchen. Man kennt sich und verkürzt sich die Wartezeit bis zum Beginn mit saftigen Steaks, Grillwürstchen und angeregten Unterhaltungen. Zum vierten Mal begleitet die US-Band „Modern Earl“ die Rock- und Country-Fans aus der Region beim „Tanz in den Mai.“ „80 Prozent ‚Modern Earl‘ und ab eine Sekunde nach Mitternacht dann mit den neuen Boxen für Tanzwillige der Tanz in den Mai“, kündigt Jörg Rasch an.

Britta Kellermann, Vorstandsmitglied der Grünen, ist das erste Mal im „Woodstore“ und zeigt sich von dessen handgezimmertem Holzhausambiente angetan. „Bin gespannt, ‚Modern Earl‘ soll ja alternativ-südstaatlich sein“, sagt sie erwartungsvoll. Der 71jährige Lothar Kangowski dagegen ist Stammgast und genießt deshalb ein Privileg. Er darf auf einem kleinen Klappstühlchen in Bühnennähe sitzen. Immerhin ist er der älteste Fan an diesem Abend. „Ich stehe auf Elvis, aber auch Jimmy Hendrix, das war so meine Zeit, aber die Jungs hier sind auch echt klasse“, schwärmt er. Kurz nach halb neun wird es dann ohrenbetäubend und dicht gedrängt. Nur eine Armlänge entfernt von den Musikern auf der kleinen Bühne in der Ecke des Raumes wogt die Zuschauermenge hin und her. Keine Frage also, dass schon nach wenigen Takten der Funke überspringt. „Modern Earl“ spielt Südstaaten-Rock nach der Devise „If you like your rock hearty and your steak rare“. Deftig und roh, so geht das Quartett zur Sache. Ohne viel Bühnenschnickschnack werden Rockklassiker ebenso interpretiert wie nahezu sanft anmutende, gefühlvolle Balladen. Kraftvoll und energiegeladen Bandleader Christopher „Earl“ Hudson als Leadsänger und auf der E- und Acoustic-Gitarre, Ethan Schaffner gibt alles und schafft jede Menge Südstaaten-Flair auf dem Banjo, der Lapsteel-Gitarre und als Background-Sänger, Ben Hunt brilliert am Bass und Dan Telander lässt es am Schlagzeug krachen. Fazit: ein Musikgenuss der Extraklasse!



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