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Sperrung der Landesstraße 422 im Rahmen des B 1-Ortsumgehungsbaus verschiebt sich

Dauerregen verhindert Erdarbeiten

COPPENBRÜGGE/DÖRPE. Die für Montag, 18. März angekündigte Sperrung der Landesstraße 422 zwischen Coppenbrügge und Dörpe beziehungsweise Eldagsen (wir berichteten) verschiebt sich um voraussichtlich knapp zwei Wochen.

veröffentlicht am 15.03.2019 um 16:11 Uhr

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Henry Griesefell Reporter
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Autos, die von Coppenbrügge nach Dörpe wollen, werden dann über den Osterwald umgeleitet. Grund für die Verschiebung der Straßensperrung sind die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage, die momentan keine Erdbauarbeiten zulassen. Dies teilte jetzt kurzfristig die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit: Die Sperrung soll nun am 29. März eingerichtet werden. Im Anschluss finden erste vorbereitende Arbeiten für die Straßenumlegung statt.

Wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, wird im Zuge des Baus der Umgehungsstraße Coppenbrügge–Marienau die Landesstraße 422 ab dem Ortsausgang Coppenbrügge in Richtung Dörpe umgelegt. Und der Verkehr wird über eine 31 Kilometer lange Strecke über Eldagsen, Mehle, Oldendorf nach Coppenbrügge geleitet, die Strecke ist ausgeschildert. Dann dürfte deutlich mehr Verkehr durch Eldagsen rollen. Die Umleitungsstrecke führt direkt durch Eldagsen. Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geht davon aus, dass mit Behinderungen zu rechnen ist und bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

Für Fußgänger und Rettungsfahrzeuge wird eine behelfsmäßig hergerichtete Baustraße zwischen der Landesstraße 422 (Dörper Weg) und der Gemeindestraße Schaebkerweg zur Verfügung gestellt. Die Baustelle reicht vom Friedhof bis zur Straße Osterwaldblick. Von dort schwenkt die neue Straßenführung einige Meter nach Osten und quert die Umgehungsstraße mit einer Brücke. Danach geht es auf die alte Trasse zurück. Auch der Rad- und Gehweg wird erneuert. Die Sperrung soll nun am 29. März eingerichtet werden und bis Ende August dieses Jahres dauern.

Gegen diese Umleitungen über Eldagsen, Mehle und Oldendorf wegen der Komplettsperrung der L 422 hatten die Grünen im Ortsrat Coppenbrügge und im Gemeinderat im Vorfeld bereits heftige Proteste eingelegt. In einem Antrag im Ortsrat hatten die Grünen gefordert, die Verwaltung solle aktiv werden und sich dafür einsetzen, dass kürzere Umleitungen eingerichtet werden. Man empfinde es als ein Unding, dass Dörper bei einer bisherigen Entfernung von einem Kilometer bis an die Coppenbrügger Ortsgrenze nun einen Umweg von jeweils 40 Kilometer hin und 40 Kilometer zurückfahren zu müssen, so das Argument der Grünen.

Aufgrund dieser Kritik hat es bereits ein Bürgermeistergespräch gegeben, zu dem Straßenbaubehörde und Coppenbrügger Politiker eingeladen waren. Als grüne Kritik blieb aber, dass nicht einmal für Radfahrer und Fußgänger eine zufriedenstellende Umleitungslösung gefunden worden ist. Während man bei den aus den abgehängten Orten kommenden Autofahrern davon ausgehe, dass sie schon Schleichwege – beispielsweise über die Salzburg – fänden, habe man für Radfahrer nur eine drei Kilometer längere Feldweglösung bis Marienau im Auge. „Als Grüne sind wir damit nicht zufrieden“, so der grüne Kommunalpolitiker Ludwig Krückeberg.

Darüber hinaus hat die Straßenbaubehörde angekündigt, dass 2021 noch weitere kurzfristige Sperrungen und Umleitungen für die Anschlüsse der Landesstraße 423 und der Bundesstraße 1 für den Anschluss an die Neubaustrecke erforderlich werden.

Der erste Bauabschnitt der Ortsumgehung ab der Bundesstraße 442 (Niederstraße/Woltweg) in Richtung Marienau bis Schachtebeeke soll voraussichtlich 2021 für den Verkehr freigegeben werden.



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