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Coppenbrüggern feiern ihre neue Fontäne

Coppenbrügge (ist). Das ganz groß sprudelnde Lichterfest der Gemeinschaft rund um die Spiegelburg wurde es dann doch nicht: Der Himmel pochte auf Oberhoheit und spuckte den Coppenbrüggern bis eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn kräftig in den Burggraben. Dennoch feierten 160 Gäste, darunter 26 französische Freunde aus der Partnergemeinde Marolles.

veröffentlicht am 24.05.2009 um 15:48 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:21 Uhr

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Coppenbrügge (ist). Das ganz groß sprudelnde Lichterfest der Gemeinschaft rund um die Spiegelburg wurde es dann doch nicht: Der Himmel pochte auf Oberhoheit und spuckte den Coppenbrüggern bis eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn kräftig in den Burggraben. Dennoch feierten 160 Gäste, darunter 26 französische Freunde aus der Partnergemeinde Marolles, zwei neue Sterne auf ihrem historischen Sahnestück sowie einen wiederbelebten davor – musikalisch versorgt vom Brünnighäuser Musikzug, kulinarisch von Grill und Pfanne: Gemeinsam hatten Verkehrs- und Verschönerungsverein sowie Ortsrat Coppenbrügge zu Einweihung und Übergabe der neuen Burgfontäne, der Beleuchtung der Kunstobjekte im Park und zur Präsentation des gerade aufgestellten „Baumes der Gemeinschaft“ auf den Burgparkplatz eingeladen. Die in der Höhe variabel bis zu acht Metern einstellbare Wasserkaskade hat noch leichte Schieflage, ist gleichwohl nicht nur attraktiver Blickfang vor dem historischen Gemäuer, sondern sorgt durch die Wasserbewegung für Sauerstoffanreicherung im Burggraben. Sie wird, ebenso wie die auf dem Gelände versteckten eisernen, steinernen und hölzernen Kunstobjekte des Projektes „Kunst im Park“ (mystische Schlange, Erddrachen, Eisenmann, kniender Ritter, Summstein und andere) ab sofort täglich bei Einbruch der Dämmerung – durch Sensoren gesteuert – bis 23.30 Uhr illuminiert werden. „Wir setzen unsere Burg ab sofort auch bei Dunkelheit ins rechte Licht“, sagt Ortsbürgermeisterin Karin Dröge. „Das Ganze ist Fortschreibung der weiteren Aufwertung unseres historischen Burgareals“, erklärt Hans-Ulrich Peschka als Vorsitzender des Verschönerungsvereins, dem diesjährigen Nutznießer der Ortsratszuwendungen. Dazu gehöre auch der in der Wintersturmsaison 2006/ 2007 vom Orkan Kyrill dahingeraffte, jetzt erneuerte „Baum der Gemeinschaft“ Die Liste der Sponsoren ist lang.  Der Illuminationszauber konnte an diesem Abend jedoch nicht bewundert werden: Der Regenguss kam der Dämmerung zuvor…



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