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Das Warten hat ein Ende: 2000 Besucher beim Tag der offenen Tür / Startsprung im nostalgischen Schwimmanzug

Coppenbrügger nehmen ihr neues Freibad in Beschlag

Coppenbrügge (ist). Die Begeisterung der annähernd 2000 Gäste am, im, unter oder auf dem Wasser war überwältigend und unterschied sich nur in der Wortwahl je nach Temperament und Alter der 3- bis 70-Jährigen: „Megageil, cool, wunderbar, phänomenal, einzigartig…“

veröffentlicht am 24.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

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Bis um Mitternacht der Partyzapfhahn zugedreht wird, nehmen die Gäste beim Tag der offenen Tür das runderneuerte Bad in Beschlag und stürmen die Strandkörbe: Alisa aus Hameln aalt sich in der Sonne auf einem Schwimmbrett im Nichtschwimmerbecken. Daneben stellen fünf Jungs einen neuen Sitzrekord auf dem Schwimmdino auf, der von einem vorbeifliegenden Wasserball jäh unterbrochen wird. An der Riesenrutsche ist den ganzen Tag über Rushhour, während vom Drei- und Ein-Meter-Brett waghalsig eingedreht angebückte Kreativsprünge getestet werden, Lars und Alex (12) sich im Druckausgleich beim Gerätetauchen üben und Kim (10) strahlend und prustend unter dem Wasserfall aushält. Im Strandkorb spielt Sophia (3) mit den Zehen im Sand und matscht sich das Eis von Opa um den Mund. In Isabells (9), Mates (11) und Julians (12) Strandkorb gibt es Chips satt, während sich dahinter ein Knirps im Sandburgbauen versucht. Wer sich noch nicht ganz so nah ans oder ins Wasser wagt – möglicherweise, weil er die Biogaswärmetemperaturen des nächsten Jahres abwarten will, genießt Kaffee und Zwetschgenkuchen, Waffeln, Brause, Bier und Cocktails, ohne dass die Wespen stören, hält sich in der Hüpfburg, beim Beachvolleyball oder Aquafitness fit. An der Dusche hat Christin (4) die Hand am Drücker und niemand kommt trocken vorbei.

Nach viereinhalb Monaten Bau- und zwei Monaten Wartezeit auf den Badespaß im Ort hatten DLRG, DRK, der Bäderförderverein, Feuerwehr, MTV, Schützenverein, „Wir Coppenbrügger“ und der Campingverein zum Tag der offenen Tür in das „Bad am Ith“ eingeladen – und der ganze Flecken schien in bester Badelaune die Badetasche gepackt zu haben.

Hatte am Tag zuvor der Bürgermeister allen Planern, Handwerkern und Sponsoren Dank und Anerkennung ausgesprochen, so war der begeisterte Ansturm am Samstag Dank und Anerkennung der Coppenbrügger für Peschka, der auch hochoffiziell Lob erntete. Der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Thomas Ende hob hervor, 500 DLRG-Mitglieder hätten das Projekt mit Manpower und finanziellen Erlösen aus dem Kioskbetrieb gern unterstützt. „Wir weihen heute ein supermodernes Freibad ein, das mit seiner außerordentlichen Außenanlage und mit der Heizung auf Biogasbasis vom nächsten Jahr an seine führende Rolle in der hiesigen Gegend auf eindrucksvollste Weise demonstrierten wird“, so Ende.

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Deutschland bewegt sich – und Coppenbrügge ist bestens und erfrischend mit dabei. Der Bürgermeister allen voran: Denn Peschka ließ es sich nicht nehmen, ein vor Jahren gegebenes Versprechen einzulösen und den Schwimmbetrieb gemeinsam mit Ende durch einen perfekten Startsprung im nostalgischen Badelook zu eröffnen.

Nach dem Startsprung von Thomas Ende und Hans-Ulrich Peschka genießt Kim den Wasserfall.

Seit dem Wochenende können die Coppenbrügger Strandkorbsommer unter Palmen erleben.

Fotos: ist



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