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Cop12/LED-Straßenbeleuchtungkop

Coppenbrügge (ist). Sparen in Zeiten der Energiekostenexplosion muss nicht zwingend heißen „Licht aus“ am Straßenrand. Investitionen in innovative Energietechnologie sorgen in Coppenbrügge nicht nur durch Sanierung von Bädern und Schulturnhalle für langfristige Minderausgaben in der Unterhaltung, erläutern Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka und Bauamtsleiter Jürgen Krückeberg bei der Vorstellung des Haushaltsplanentwurfes 2012. Auch in diesem Jahr werde die Umrüstung der Straßenbeleuchtung von insgesamt 1000 Quecksilberdampflampen in allen Ortsteilen auf LED-Leuchten fortgesetzt. Das bedeute weniger Watt für mehr Helligkeit und Sicherheit, aber geringeren Kostenaufwand.

veröffentlicht am 09.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

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Der größte Vorteil eines Lampenkopfwechsels in LED-Technik, erklären Krückeberg und Hans-Joachim Zippel, einer der beiden lokalen Elektrotechnikfachbetriebe, die die LED-Installation im Flecken betreuen, liege neben der Verkehrssicherheit und CO2-Einsparung zugunsten der Umwelt eindeutig auf der wirtschaftlichen Seite: „Weniger Watt und Arbeitsaufwand für ein Vielfaches an Leistung, sprich Helligkeit“, sagt Zippel. Die alten HQL-Lampen (Hochdruck-Quecksilber-Dampflampe) haben eine Brenndauer von etwa 8000 bis 10 000 Stunden, moderne LED-Lampen (Lichtemmitierende Diode) dagegen von rund 30 000 bis 35 000 Stunden. Das bedeutet dreifache Lebensdauer und Ersparnis Nummer 1 durch dreimal so lange Intervalle zwischen entsprechend selteneren und kostenintensiven Auswechselvorgängen aufgrund großen Zeit-, Personal- und Gerätaufwandes; Hubsteiger und Straßenabsperrung seien die Regel. Gleichzeitig reduziert sich der Energiebedarf (Ersparnis Nummer 2) durch die Umrüstung von HQL auf LED auf ein Viertel: Die im Flecken Coppenbrügge bislang verwendete HQL-Lampe verbraucht 80, die LED-Leuchte in vergleichbarer Helligkeit dagegen nur 21 Watt. Ausgehend von einer übers Jahr durchschnittlichen Brenndauer von täglich sechs Stunden (im Winter rund neun Stunden, im Sommer rund drei Stunden) entspreche das einer täglichen Ersparnis pro Lampe von 360 und einer Gesamtersparnis von 131 400 Watt. „Finanziell sparen wir auf diese Weise 250 Euro pro Jahr und Lampe.“ (Ersparnis Nummer 3.) Damit würden die um etwa 200 Euro höheren Anschaffungskosten eines LED-Lampenkopfes gegenüber denen eines HQL-Kopfes bereits im ersten Jahr eingespart. In einer ersten Versuchsphase wurden 2011 in Coppenbrügge in der gesamten Schlossstraße (fünf Leuchtmittel), in einem Abschnitt der Niederstraße (sieben Leuchtmittel) und vereinzelte Lampenköpfe bei anstehenden Reparaturen in Bisperode ausgetauscht. Die Ersparnis an Energiekosten schlage allein in der Niederstraße mit rund 1250 Euro äußerst erfreulich zu Buche. Die Umrüstung soll kontinuierlich und sukzessive fortgesetzt werden.

Weniger Watt für mehr Helligkeit und geringere Kosten

Im Zentrum, wo die Schlossstraße auf die B 1 trifft, ist bereits vollständig auf LED-Leuchten umgerüstet worden.

Foto: ist

Gemeinde rüstet Laternen um und investiert in innovative Technologie



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