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Provisorium für Kinderbetreuung in Thüste soll in zwei Jahren Anbauten weichen

Container für Stoppelhopser

THÜSTE. Um die „Stoppelhopser“-Kapazitäten zu erweitern, werden ab Dienstag als Übergangslösung vor endgültigen Anbauten Container aufgestellt. Diese dürfen nach dem Gesetz aber höchstens zwei Jahre genutzt werden.

veröffentlicht am 02.11.2018 um 16:39 Uhr
aktualisiert am 02.11.2018 um 20:00 Uhr

Derzeit werden bereits die notwendigen Versorgungsleitungen für den neuen Containerblock verlegt. Foto: wal
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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IIn Thüste sind die Plätze in der Kinderbetreuung knapp geworden. Die drei Gruppen für über Dreijährige und die eine Krippengruppe reichen nicht mehr aus. Bereits jetzt sind für Thüstes Kindergarten „Stoppelhopser“ 15 weitere Kinder angemeldet. Und nicht zuletzt durch die neue Beitragsfreiheit für Kindergärten gilt es auch hier: Immer jüngere Kinder werden angemeldet. Derzeit laufen auf dem Gelände des Kindergartens bereits die Schachtarbeiten für Zuleitungen und Kanalisation für den neuen Containerblock. Die Erweiterungs-Container sollen jetzt vom 6. bis 7. November auf dem Kindergarten-Gelände direkt neben dem Zaun zum Sportplatz mit schwerem Baukran aufgestellt werden. Die Straße „Zur Sporthalle“ muss für den Zeitraum gesperrt werden. Die Möblierung für den Gruppen- und Ruheraum, die in den gemieteten Containern aufgestellt werden soll, ist bereits bestellt.

Für die Dauerlösung mit zwei festen Anbauten sind die Planungen angelaufen, erste Zielvorstellungen liegen bereits vor. Derzeit hat die Kindertagesstätte Stoppelhoper 52 Regelplätze und 14 Integrationsplätze. Es gibt drei Gruppenräume, einen Krippen-Gruppenraum und einen Bewegungsraum. Damit die Gemeinde den Bedarf an Krippenplätzen auch künftig decken kann, soll an den derzeitigen Krippenbereich eine neue Integrationskrippe mit Therapieraum und Büro für soziale Bereiche angebaut werden. Der jetzige Seiteneingang könnte dann Haupteingang für den Krippenbereich werden. Für diese Integrationskrippen-Erweiterung sind Kosten von 536 500 Euro veranschlagt.

Als „Familienzentrum“ wird ein zweiter multifunktionaler Anbau bezeichnet, der an das straßenseitige zweistöckige Stoppelhopser-Gebäude für geschätzte 327 700 Euro angebaut werden könnte. Dieser Anbauteil, der während der Kindergartenzeit den Stoppelhopsern zur Verfügung stände und so Raumbedarf aufstockt, bekäme neben seiner Verbindung zur Kindertagesstätte einen separaten Eingang. So könnte der Anbau, durch mobile Trennwände teilbar, auch als Familienzentrum für Jung und Alt genutzt werden, so eine erste Ideenskizze.



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