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Colorith erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Coppenbrügge (sto). Jörg Rasch und seine Frau Karin waren bis vor Kurzem der Meinung, Colorith sei schon längst aufgelöst. „Dass er nur ruht, war uns nicht bekannt“, sagt der Hausherr von Woodstore, dem Coppenbrügger Kulturtreff in der Gartenstraße. Um das kulturelle Leben im Ort zu beleben, hatten beide vor, einen Kulturverein zu gründen. Dieses Vorhaben soll nun mit Colorith in die Tat umgesetzt werden.

veröffentlicht am 17.11.2010 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

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Coppenbrügge (sto). Jörg Rasch und seine Frau Karin waren bis vor Kurzem der Meinung, Colorith sei schon längst aufgelöst. „Dass er nur ruht, war uns nicht bekannt“, erinnert sich der Hausherr von Woodstore, dem Coppenbrügger Kulturtreff in der Gartenstraße. Um das kulturelle Leben im Ort zu beleben, hatten beide vor, einen Kulturverein zu gründen. Dieses Vorhaben soll nun mit Colorith in die Tat umgesetzt werden. „Aber Woodstore und Colorith werden zwei Schienen, zwei völlig voneinander unabhängige Dinge sein“, betont Jörg Rasch. Zugute komme ihm aber bei seiner künftigen Arbeit, dass er sich mittlerweile mit der Organisation kultureller Veranstaltungen auskenne. Ihm liege die Kultur sehr am Herzen. Deshalb möchte er Colorith wiederbeleben. „Mein Ziel ist es, Kultur in einer großen Bandbreite für Alt und Jung nach Coppenbrügge zu bringen“, so Jörg Rasch, dessen Vater einst Kirchenmusiker der evangelischen Kirchengemeinde St. Nicolai gewesen war. Seine künftige Arbeit soll kein Alleingang sein, sondern ein transparentes und harmonisches Miteinander aller Vereinsmitglieder. Auch soll es keine Konkurrenz zu bestehenden Kulturangeboten geben. „Die kulturelle Arbeit von Colorith soll eine Ergänzung sein“, appelliert Rasch. Alles, was Kultur hergebe, möchte er nach Coppenbrügge holen, wo es an kulturellen Veranstaltungen mangele.
 Colorith war 1997 von Ute Fehn und weiteren Coppenbrüggern gegründet worden. „Gestartet sind wir mit einer Kulturwoche“, erinnert sich die Vorsitzende. Eine Zeitlang habe der Verein fast jeden Monat „etwas auf die Beine gestellt“. Ob Konzerte, Lesungen, Kunstausstellungen oder Kino im Felsenkeller mit der „Rocky-Horror-Picture-Show“ – die Bandbreite sei immens gewesen. Aus beruflichen oder privaten Gründen seien die Vorstandsmitglieder jedoch nach und nach immer weniger belastbar geworden, so dass immer weniger Veranstaltungen organisiert werden konnten. „Mit einer Ausstellung im Herbst 2005 hat ColorIth dann seine Arbeit vorläufig eingestellt“, sagt Ute Fehn.

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