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Carus Thompson - Wo sich der Sänger zu Hause fühlt

Dörpe (sto). Hausherr Andreas Pusch und sein Gast Carus Thompson blicken aus dem großen Wohnzimmerfenster. Es gießt in Strömen. Von der idyllischen Landschaft ist nicht viel zu sehen an diesem Tag im Oktober. Doch die beiden Freunde erinnern sich an schöne Sommertage auf der „Ikenburg“ und denken an ein Lied, das Carus Thompson hier vor einigen Jahren geschrieben und getextet hat. Es heißt „When I think of you“.

veröffentlicht am 26.10.2010 um 17:27 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

Carus
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Dörpe (sto). Hausherr Andreas Pusch und sein Gast Carus Thompson blicken aus dem großen Wohnzimmerfenster. Es gießt in Strömen. Von der idyllischen Landschaft ist nicht viel zu sehen an diesem Tag im Oktober. Doch die beiden Freunde erinnern sich an schöne Sommertage auf der „Ikenburg“ und denken an ein Lied, das Carus Thompson hier vor einigen Jahren geschrieben und getextet hat. Es heißt „When I think of you“.
 

Einige andere Stücke hat der australische Sänger und Songwriter Thompson ebenfalls in dem Haus im Wald begonnen, aber irgendwo anders auf der Welt beendet. Oder umgekehrt. „Manche Songs habe ich hier beendet, nachdem sie irgendwo anders auf der Welt ihren Ursprung hatten“, erzählt Carus Thompson und nimmt einen Schluck Kaffee aus einem großen Becher mit „Werder-Bremen-Emblem“. Thompson ist auch Werder-Fan, wie sein Freund Andreas Pusch.

 

 Thompson und Pusch sind seit sieben Jahren befreundet. Eine bewährte Freundschaft also? – „Ja, definitiv“, sagt Pusch. „Wir sind richtige Freunde und vertrauen uns nahezu blind. Andreas organisiert meine kompletten Deutschland-Tourneen für mich. Ohne seine Hilfe wäre ich vielleicht nie in Deutsch-land getourt und hätte mich vermutlich eher in Richtung England ausgerichtet“, erzählt der im westaustralischen Fremantle geborene Thompson.

 

Seit vielen Jahren sei Deutschland für den Künstler der wichtigste Markt, sogar wichtiger als sein Heimatland Australien. Kennengelernt haben sich die beiden Freunde im Sommer 2003 in Berlin, wo Thompson auf einer „Backpacker“-Tour mit dem Rucksack durch Europa Station gemacht hatte. Er habe Andreas Pusch damals gefragt, ob er für ihn Auftritte in Deutschland organisieren könne.

 

 Und obwohl Pusch das noch nie gemacht hatte, wollte er es versuchen. „Er hat es tatsächlich geschafft“, sagt der Australier. Noch im November desselben Jahres fand dann ein Konzert statt in der Kapelle von Marienau. „Das erste Deutschland-Konzert überhaupt“, erinnert sich Andreas Pusch.

 

 Ein Jahr später trat Carus Thompson dann im Marienauer Dorfgemeinschaftshaus auf. Weitere Auftritte im Raum Coppenbrügge und in anderen Orten der Region folgten.
 Der Name Carus Thompson und sein musikalisches Repertoire aus Folk, Rock, Country, Groove und Reggae wurden mit der Zeit immer bekannter – deutschlandweit auf kleinen und großen Bühnen. Die Besuche bei Andreas Pusch häuften sich.

 

 Wie oft er bei Andreas gewesen sei, könne er nicht mehr zählen. „Coppenbrügge ist meine deutsche Heimat. Bei Andreas und Ulla auf der Ikenburg habe ich mein eigenes Zimmer“, sagt der sympathische 34-Jährige. Auch seine Eltern konnten schon die Gastfreundschaft der Puschs genießen.

 

 In und um Coppenbrügge habe Thompson mittlerweile so viele Freunde, dass es jedes Mal eine große Party gebe, wenn er komme. Ein beliebter Treffpunkt für ein Bierchen und ein leckeres Essen sei das türkische Restaurant im Zentrum Coppenbrügges. „Coppenbrügge wird immer mein Anlaufpunkt in Deutschland bleiben“, ist sich Thompson sicher.



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