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Initiative will für Spender in Coppenbrügge attraktiver werden

Bürgerhilfe künftig „am Ith“?

Salzhemmendorf/Coppenbrügge (gök). Die Ausgabetage bei der Bürgerhilfe im Lauensteiner Industriepark sind immer sehr gut besucht. Mittlerweile gibt es neben Lebensmitteln auch eine Kleiderkammer, in der vom Anzug bis zu Babysachen fast alles zu finden ist.

veröffentlicht am 07.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

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Und seit einiger Zeit betreibt die Bürgerhilfe Salzhemmendorf auch einen Kleiderladen in Coppenbrügge, der dort von gut einem Dutzend Ehrenamtlichen betrieben wird. Donnerstags kommen zwischen 15.30 und 17.30 Uhr bisher wöchentlich etwa 20 bis 30 Kunden in die Coppenbrügger Außenstelle.

Im Vorstand der Bürgerhilfe gibt es aufgrund der Expansion nach Coppenbrügge Überlegungen zu einer Namensänderung, um auch dem Engagement der Nachbarn in dem sozialen Verein gerecht zu werden.

„Bisher gibt es den Arbeitstitel ,Bürgerhilfe am Ith’, aber wir sind für andere Vorschläge noch offen“, so der Vorsitzende Henning Schröder. Noch im Januar soll bei der Jahreshauptversammlung über den neuen Namen abgestimmt werden. Schröder hofft so, dass zukünftig sich die Coppenbrügger noch mehr mit dem Verein identifizieren und dann vielleicht noch mehr Spenden den Weg zur Bürgerhilfe finden.

Eine Lebensmittelausgabe soll es allerdings vorerst nur in Lauenstein geben. Dort sind mit dem Kühlraum 2011 gute Voraussetzungen für den weiteren Fortbestand der Ausgabe geschaffen worden. „Wir versorgen mittlerweile über 140 Haushalte aus dem Bereich Salzhemmendorf und Coppenbrügge, wovon wöchentlich etwa 70 bis 80 zur Ausgabe kommen. Dabei hat 2011 die Anzahl der jüngeren Bedürftigen etwas nachgelassen und viele Ältere finden dafür den Weg zu uns. Mittlerweile sind die Zahlen zwischen Alt und Jung relativ ausgeglichen. Zu Beginn der Bürgerhilfe gab es noch wesentlich mehr jüngere Bedürftige. Dies ist entweder ein Zeichen für wachsende Altersarmut oder dafür, dass die Älteren ihre Scheu vor der Bürgerhilfe langsam verlieren“, mutmaßt Henning Schröder.



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