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Bürger machen Eingaben zu Windrad-Plänen

Coppenbrügge (ist). Die 32. Änderung des Flächennutzungsplanes (Sonderbauflächen, Konzentrationszone für Windenergienutzung) des Fleckens Coppenbrügge ist abgeschlossen. Die Einspruchsfrist der Bürger, die über Pläne und bauliche Konsequenzen im Rahmen der öffentlichen Bürgerbeteiligung informiert worden waren, endete am 30. März.

veröffentlicht am 06.04.2009 um 15:39 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:21 Uhr

windkraft
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Coppenbrügge (ist). Die 32. Änderung des Flächennutzungsplanes (Sonderbauflächen, Konzentrationszone für Windenergienutzung) des Fleckens Coppenbrügge ist abgeschlossen. Die Einspruchsfrist der Bürger, die über Pläne und bauliche Konsequenzen im Rahmen der öffentlichen Bürgerbeteiligung informiert worden waren, endete am 30. März.
Nach derzeitigem Kenntnisstand sei für den Bereich des Ruhbrink bei Brünnighausen neben dem bereits bestehenden Windrad mit der im vergangenen Jahr vor dem Verwaltungsgericht erklagten sowie vier weiteren Anlagen, insgesamt also sechs, zu rechnen, teilt Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka mit. Bei den „Kastanien“ zwischen der L423 (alte B 1) zwischen Hohnsen und Coppenbrügge und der Bahntrasse Coppenbrügge-Hameln zeichne sich nach den Verhandlungen von Windenergieunternehmern und Grundbesitzern der Bau von 11 bis 12 Windrädern ab, alle mit einer Höhe von 150 Metern: Das bedeutet ohne Ausnahme für alle Dörfer des Fleckens zumindest 17-fache Windparkskyline – aber dabei muss es nicht bleiben. Die Ausweisung von 220 Hektar Konzentrationszone, verteilt auf zwei Teilbereiche, sei im Landkreis „die mit Abstand größte ausgewiesene Konzentrationszone für die Nutzung von Windenergie“, wird in der fristgerecht eingereichten Stellungnahme von drei Bürgern aus verschiedenen Ortsteilen, Dr. Manfred Redslob, Diplomingenieur Andreas Bergmann und Lars Wiemann festgestellt. Man sehe aufgrund derzeitig geltender Bundesgesetzgebung zwar durchaus die Notwendigkeit, Konzentrationszonen für Windenergieanlagen in einem Flächennutzungsplan auszuweisen. Das mit der vorgelegten Änderung mögliche Ausmaß erscheine für den ländlich geprägten Raum jedoch unzumutbar. Die Unterzeichner der Eingabe, die von 183 Bürgern sowie dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Coppenbrügge und dem Dorfgemeinschaftsverein Brünnighausen in einer der Verwaltung zugeleiteten Unterschriftenliste unterstützt werden, fordern daher insbesondere Abstandseinhaltungen. 18 weitere Einzeleingaben aus verschiedenen Dörfern sind fristgerecht eingegangen, sagt Peschka.



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