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Bundesminister beauftragt Gerhard Löcker mit Untersuchung der künftigen Nahverkehrsversorgung der Fläche

„Bürger kennen ihre Probleme am besten“

Coppenbrügge. Im kommenden Jahr soll – nach monatelanger Vorarbeit – der Bürgerbus tatsächlich starten. Zunächst in Coppenbrügge. Gerhard Löcker, der bis zum Jahr 2000 als Geschäftsführer der KVG/VHP hier tätig war, wechselte im Expo-Jahr zur Üstra Hannover, dem kommunalen Verkehrsunternehmen der Landeshauptstadt. Heute arbeitet er als Berater im Nahverkehr und bildet als Hochschullehrer unter anderem an der TU Braunschweig angehende Ingenieure für den ÖPNV aus. In Löckers Hameln-Pyrmonter Zeit fiel beispielsweise die Entwicklung der Anruf- Sammeltaxen (AST), die inzwischen in rund 1600 Gemeinden nach dem Hamelner Vorbild übernommen wurden oder die Gründung der Hameln-Pyrmonter Mobilitätszentrale, wovon es nunmehr auch 120 Einrichtungen dieser Art im In- und Ausland gibt. Sein „Spezialgebiet“ ist immer noch die Nahverkehrsversorgung der Fläche, weil inzwischen fast überall Probleme infolge des sogenannten demografischen Wandels entstanden sind. Sein „jüngstes Kind“ ist die Entwicklung eines sogenannten Bürgerbusses für Coppenbrügge. Es gibt bereits einen sehr regen Vereinsvorstand, in dem Löcker als Geschäftsführer mitarbeitet (wir berichteten). Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet hat er jetzt gemeinsam mit zwei weiteren Hochschullehrerkollegen vom Bundesverkehrsminister den Auftrag zur Untersuchung der künftigen Nahverkehrsversorgung der Fläche im Rahmen eines Forschungsvorhabens erhalten, weil es in vielen Bereichen gilt, einer weiteren „Entleerung“ entgegenzuwirken. Dies könne der ÖPNV zwar nicht alleine erreichen, doch der Erhalt einer Restmobilität mit dem Einsatz „alternativer Bedienungsformen“ kann dabei eine wichtige Rolle spielen, so auch im Landkreis Hameln-Pyrmont. Wir sprachen mit Gerhard Löcker nach seiner Einschätzung für den hiesigen Bereich.

veröffentlicht am 27.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:21 Uhr

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