weather-image
10°

Blick für die Natur soll geschärft werden

Oldendorf (sto). Ob beim Bau eines Insektenhotels oder auf dem Acker: Heimatverein bezieht Kinder in Arbeit mit ein. Einmal in der Woche trifft sich Erika Rasch mit den Erst- bis Viertklässlern, um einen Schulgarten anzulegen.

veröffentlicht am 25.03.2012 um 12:46 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:21 Uhr

Kinder
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

 „Guck mal, Frau Rasch, ein Regenwurm.“ „Guck mal, eine Tulpenzwiebel.“ „Wo ist meine Harke?“ Zwölf Kinder halten die Vorsitzende des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege ganz schön auf Trab. Es gibt viel zu tun auf dem Acker zwischen Grundschule und Kindergarten. Erst muss der Boden kräftig gehackt werden, dann können Blumenzwiebeln, Topinamburknollen und Kartoffeln gesteckt und Kürbissamen gesät werden. „Überlegt euch mal, was wir noch anpflanzen könnten“, fordert Erika Rasch die Mädchen und Jungen auf. Die jüngsten „Landwirte“ aus Oldendorf und Umgebung wollen in Ruhe darüber nachdenken. Vielleicht fällt ihnen bis zum nächsten Arbeitseinsatz etwas ein.
 Einmal in der Woche trifft sich Erika Rasch mit den Erst- bis Viertklässlern, um einen Schulgarten anzulegen. Die Vorsitzende des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege hat sich aus zwei Gründen entschieden, bei der Gartengestaltung mitzuwirken. Erstens sei es ihr eine Her-zensangelegenheit, Kindern zu vermitteln, was alles erforderlich ist, bevor sie beispielsweise Bratkartoffeln oder ihre geliebten Pommes essen können, und zweitens möchte sie den Blick der Kinder für die Natur und die Heimatpflege schärfen.
 Daran arbeitet die Oldendorferin aber schon länger, versucht sie doch immer wieder, auch Kinder für den Umwelttag zu begeistern – was auch hin und wieder gelingt. „Im vergangenen Jahr waren einige Kinder mit von der Partie und haben mitgeholfen, das Dorf für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu rüsten“, erinnert sich Erika Rasch. Dass Oldendorf dann den dritten Platz belegt habe, sei somit auch ein Verdienst der jüngsten Helfer gewesen. Unter anderem hatten sie mitgeholfen, 3000 Blumenzwiebeln zu stecken. Für den nächsten Umwelttag haben auch schon einige Grundschüler ihre Hilfe angeboten. Dann wird Alt und Jung nicht nur gemeinsam das Dorf „putzen“, sondern auch eine Rapsblütenwanderung unternehmen. Während draußen auf dem Acker gearbeitet wird, bauen im Werkraum der Grundschule einige Mädchen und Jungen unter Anleitung von Erwin Gatz, Wilhelm Sander und Reinhard Fiolka ein riesiges Insektenhotel.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt