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Ferienpass-Kinder erkunden die Freiheit der Lüfte beim Segelfliegen

Bisperode mal von oben gesehen

Bisperode (sto). André (12) und Anna (14) waren die ersten, die „abheben“ durften. Obwohl beide schon ein- oder zweimal mit einem Segelflieger geflogen waren, sahen sie ihrem erneuten Abenteuer in etwa 600 bis 800 Metern Höhe erwartungsvoll entgegen. Insgesamt nahmen zwölf Kinder und Jugendliche an der beliebten Ferienpassaktion der Gemeinde Coppenbrügge „Segelfliegen mit dem Luftsportverein Hameln“ auf dem Segelflugplatz Bisperode teil.

veröffentlicht am 31.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:21 Uhr

Pilot Hans Pehlke und Anna (14) bereiten sich vor.  Foto: sto
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„Der Start ist besonders spannend. Es ruckt, macht aber großen Spaß“, wusste André zu berichten. Anna stimmte ihm zu. „Der Start ist klasse. Da merkt man, wie der Adrenalinspiegel steigt“, schwärmte sie. Bei dem 15 Minuten dauernden Rundflug mit Pilot Hans Pehlke genoss die Schülerin den schönen Ausblick auf die Landschaft und ihren Wohnort Bisperode. Sogar ihr Wohnhaus hat sie aus der Luft entdeckt. Bei jeweils zwei Rundflügen pro Person konnten es ihr die anderen Teilnehmer gleichtun. Sie alle bewunderten ihr Dorf im Miniaturformat. Vorab wurden die Passagiere jedoch in die Sicherheitsvorschriften eingeweiht und erhielten von Dr. Klaus Peter Gehrig eine theoretische Einweisung in die Grundlagen des Fliegens. „Wie kommt ein Segelflieger in die Luft?“ war eine Frage. Der Vorsitzende des aus etwa 60 aktiven Mitgliedern bestehenden Vereins erklärte, das Segelflugzeug werde beim Start durch eine Winde oder ein Motorflugzeug auf eine bestimmte Höhe gebracht. Anschließend gleite es auf einer schwach nach unten geneigten Bahn und werde von der Luftströmung getragen. Vorschriftsmäßig angeschnallt, konnten die Teilnehmer dann die soeben gehörte Theorie in der Praxis erfahren – einige mit Schmetterlingen im Bauch, andere ganz gelassen.

Informationen zum Luftsportverein gibt es im Internet unter www.lsv-hameln.de.



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