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„Steuer ist keine Gebühr für Kotbeseitigung“

Beschwerden über Hundehalter

Coppenbrügge (red). Eigentlich sollte es längst bekannt sein: Hundekot gehört nicht auf öffentliche Anlagen wie Straßen, Fußwege, Spazierwege Spielplätze oder öffentliche Grünanlagen (beispielsweise in der Burganlage in Coppenbrügge, auf Pflanz- und Vegetationsstreifen). Beim Flecken Coppenbrügge gehen in der letzten Zeit immer häufiger Beschwerden ein, dass Hundehalter oder Führer von Hunden, die Notdurft ihrer Vierbeiner nicht ordnungsgemäß entsorgen. „Durch die Gedankenlosigkeit ihrer Besitzer verrichten Hunde im Bereich von öffentlichen Straßen und Wegen dort ihr Geschäft, wo andere Mitbürger ihres Weges gehen möchten“, sagt Jens-Uwe Schaper, Sachgebietsleiter im Ordnungs- und Bürgeramt. „Hundekot auf Bürgersteigen, Rad- und Fußwegen, Spielplätzen und Grünanlagen ist nicht nur ekelerregend, sondern auch gesundheitsschädlich. Letztlich sind auch die Haus- und Grundstückseigentümer verärgert, da diese nach der Straßenreinigungssatzung und der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung die Pflicht haben, den Gehweg und die Vegetationsflächen zu reinigen beziehungsweise pflegen und somit auch die Hundehaufen zu entfernen.“ Schaper verweist auf die Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Fleckens Coppenbrügge, nach der jede Verunreinigung (unter anderem auch Tierkot) vom Verursacher beziehungsweise Halter eines Tieres „unverzüglich und auf eigene Kosten zu beseitigen“ ist. Die Nichtbeachtung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann. Schaper: „Das von Hundehaltern gern verwendete Argument ,Ich zahle doch Hundesteuer!’ greift hier nicht, da die Steuer keine Entsorgungsgebühr für das Entfernen von Hundehaufen ist.“

veröffentlicht am 27.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

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Das Amt setzt zunächst auf die Einsicht der Hundehalter und hofft, dass künftig durch Rücksichtnahme im Sinne einer gut nachbarschaftlichen Gemeinschaft „weiterhin ein positives örtliches Zusammenleben von Menschen und Tier möglich sein wird“.



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