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Regionaldiakonin Vera Bäßmann geht nach 22 Jahren

Berührender Abschied

Coppenbrügge. Am Sonntag ist Regionaldiakonin Vera Bäßmann nach 22 Jahren Kirchenarbeit in Coppenbrügge verabschiedet worden. Mit einem unkonventionellen Gottesdienst in der St.-Nicolai-Kirche nahm die Kirchenregion Ith Abschied von ihrer langjährigen Mitarbeiterin. Ab Juni wird die 45-Jährige eine Stelle auf der Ostsee-Insel Usedom antreten. „Ich bin eine Wasser-Fanatikerin“, erklärt sie ihren Weggang. „Ich dachte: Wenn ich jetzt den Absprung nicht schaffe, wann dann?“ Dabei verlässt sie die Region nur ungern. Das grüne Weserbergland, die Menschen, ihre Arbeit – Bäßmann hat all das lieben gelernt. Aber das Verlangen nach neuen Herausforderungen sei letztlich größer gewesen: „Ich bin ein sehr umtriebiger Mensch, jetzt brauche ich mal etwas Neues.“ Auf Usedom wird sie als Gemeindepädagogin arbeiten. Die Aufgaben entsprechen denen einer Diakonin. Die Kinder- und Jugendarbeit wird weiterhin ihr Schwerpunkt bleiben.

veröffentlicht am 09.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

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Das Motto des Gottesdienstes, „Alle in einem Boot“, passte gut. Das Kirchenschiff war prall gefüllt mit Gemeindemitgliedern aller Altersstufen, die einen ungewöhnlichen Gottesdienst erlebten. Neben mehreren Musik-Darbietungen wurde die Predigt als szenische Darstellung auf die Kirchen-Bühne gebracht. Sichtlich berührt und den Tränen nahe nahm Vera Bäßmann Abschied.

Der Liebe wegen zog Bäßmann, die in Hüllhorst in Ostwestfalen geboren wurde, in die Region Hannover. Seit 1991 ist sie in Coppenbrügge tätig. Zunächst als Diakonin im Kirchenkreis Elze-Coppenbrügge. Seit dem Zusammenschluss der drei Kirchengemeinden Coppenbrügge, Ith und Ith-Nesselberg im Jahr 2001 ist sie Regionaldiakonin. Den großen Verantwortungsbereich nahm sie mutig an: „Das gab mir die nötige Freiheit zum Gestalten.“

Ihre Aufgaben waren vielfältig: Religionspädagogische Projekte, Kindergottesdienste, Betreuung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden, Konfirmandenarbeit, Kinder- und Jugendfreizeiten – die Liste ist noch länger. Zuletzt war sie an der Konzeption des Evangelischen Familienzentrums beteiligt.

„Entscheidend ist aber nicht, was Vera Bäßmann geleistet hat“, sagte Superintendent Christian Castel beim Gottesdienst, „sondern, wie sie es gemacht hat – auf eine fröhliche und einfühlsame Art.“ Sie habe die Menschen zueinandergebracht. Auch Pastor Peter Frost dankte Vera Bäßmann für viele „wichtige Impulse“, die sie der Region gegeben habe.cm

Regionaldiakonin Vera Bäßmann (li.) nimmt Abschied von den Gemeindemitgliedern.

Christoph Möller



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