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Politik stellt Zuschussantrag zurück

Bergmannsverein muss noch warten

Salzhemmendorf (hen). Enttäuscht zeigte sich gestern Abend Hans-Dieter Kreft, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Bergmannswesens Osterwald. Denn während die Politiker im Ausschuss für Kultur und Tourismus mehrheitlich für eine finanzielle Unterstützung für die Umsetzung des Naturerlebnispfades in Lauenstein votierten (bei zwei Enthaltungen) und damit rund 1800 Euro aus dem Haushalt in Aussicht stellten, wurde der Antrag des Bergmannsvereins auf einen Zuschuss vertagt. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Auf diese Nachfrage in der Einwohnerfragestunde bemühte sich Karsten Appold (Grüne), diesen Eindruck gerade zu rücken: Der Antrag sei nicht abgelehnt, die Politik müsse nur erst beraten. Denn wie zuvor von Kreft selbst bemerkt worden sei, habe sich das Besucherbergwerk nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen „von der Heimatstube zum Museum“ weiterentwickelt. Da gehe es um grundsätzlichere Entscheidungen. Allerdings hatte Friedrich Lücke (CDU) in der Diskussion zuvor angesichts der beantragten Summe von 7000 Euro „große Bauchschmerzen“ angemeldet und darauf hingewiesen, dass die Kommunalaufsicht bereits im vergangenen Jahr mehr Zurückhaltung bei den sogenannten freiwilligen Leistungen angemahnt hat.

veröffentlicht am 24.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

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Torsten Hofer (SPD) bezeichnete den Hüttenstollen als „Highlight“ und stellte die Verbindung zum vorgegangenen Tagesordnungspunkt her. Da hatte sich der Fachausschuss einstimmig für den zweiten Baustein für das Leader-Projekt „Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) Tourismus“ ausgesprochen. Vorbehaltlich einer Zustimmung des Verwaltungsausschusses werden hier ebenfalls rund 7000 Euro fällig. Das Museum „passt in unser Gesamtkonzept; ich weiß nicht, wie man sich da schwer tun kann“, meinte Hofer. Rudi Heuer (SPD) beantragte, den Zuschussantrag zu vertagen, um ihn im Rahmen der Haushaltsberatungen in den Fraktionen zu bewerten. Auch Ausschussvorsitzender Horst Wichmann (CDU) wollte „hier nicht eine weitere Verpflichtung eingehen“, bevor die Etatberatung nicht abgeschlossen sei. Kreft wies darauf hin, dass der Zuschuss im Vergleich zu dem, was andere Gemeinden ihren Museen zahlten, relativ gering ausfalle.



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