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Zukunft des Oldendorfer Standorts weiterhin unklar / Politiker wollen nichts überstürzen

Bei den Grundschulen ist noch alles offen

Salzhemmendorf. Soll die Grundschule Oldendorf 2018 wegen zurückgehender Schülerzahlen geschlossen und die Oldendorfer Kinder in der Grundschule Salzhemmendorf beschult werden? Oder soll die Grundschule Oldendorf umgewandelt werden in eine Außenstelle der Grundschule Salzhemmendorf, da aus Platzgründen nicht alle Kinder aus Oldendorf in der Grundschule Salzhemmendorf aufgenommen werden könnten – es sei denn, es erfolgten dort bauliche Maßnahmen, die in Anbetracht der angespannten Haushaltslage des Fleckens Salzhemmendorf aber vermutlich nicht zu leisten wären. Oder soll die Grundschule Oldendorf wie bisher autark bleiben? Noch sind alle Fragen offen.

veröffentlicht am 20.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 04:21 Uhr

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Autor:

von christiane stolte
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Die aus SPD, Grünen und FWS sowie der CDU-Fraktion bestehende Mehrheitsgruppe hält die Außenstelle für einen gangbaren Weg, wie sie in einer jüngst vorgelegten Ergänzung zum Grundschulentwicklungskonzept und in einer Elternversammlung dargelegt hat. Die Ratsgruppe „Aktive Bürger“ hingegen propagiert in einem im März gestellten Antrag an den Flecken, eine ausgeglichene Auslastung der Grundschulstandorte Oldendorf und Salzhemmendorf zu gewährleisten, solange es die Schülerzahlen zulassen. Ziel dürfe es nicht sein, möglichst schnell den Schulbetrieb auf den Standort Salzhemmendorf zu konzentrieren, so die Aktiven.

In seiner jüngsten Sitzung hat sich nun der Ausschuss für Bildung mit der Fortschreibung des Grundschulentwicklungskonzepts befasst. Die Politiker aller Fraktionen waren sich einig, dass eine Abstimmung über das Konzept zum gegebenen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden dürfe. „Vorerst sollten wir ein Gespräch mit den Vorständen beider Schulen und einem Vertreter der Landesschulbehörde suchen“, regte Karl-Heinz Grießner, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbands, an. „Diesem Vorschlag schließen wir uns an“, betonte Friedrich-Wilhelm Knust, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Das Gespräch sollte in absehbarer Zeit stattfinden, so Thomas Hampe (Aktive Bürger). „Gleich nach den Herbstferien werden wir es durchziehen“, betonte Manfred Roth, der Ausschussvorsitzende.

Einvernehmlich sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, das Thema „Fortschreibung des Grundschulentwicklungskonzepts“ von der Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag, 23. Oktober, 19 Uhr, im Okal Parkcafé in Lauenstein zu nehmen und das Ergebnis des oben genannten Gesprächs abzuwarten.



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