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19 Crews nahmen am zweiten Dörper Rennen teil / Über 200 Zuschauer entlang der Abfahrt ins Tal

Begeisterter Jubel für diekreativen Seifenkisten

Dörpe (ist). Die einen jagten in der Badewanne – allerdings ohne Schaumberge und Stöpsel – die Kirschallee hinunter. Den anderen genügten acht Bretter, ein paar Schrauben und ausrangierte Kettcar-Räder. Dirk und Sohn Lennart aus Eime – mit drei und sieben Jahren Seifenkistenerfahrung – waren erfolgreich im stromlinienförmigen Roadrunner aus gelber Spanplatte unterwegs. Das „Yellow Submarine“ aus der Werft in Dörpe war mit sichernder Reling und Seemannsliedern aus dem Rekorder am Kiel gut ausgerüstet.

veröffentlicht am 04.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 21:21 Uhr

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Die Design- und Kreativitätsvielfalt hätte auch beim zweiten Dörper Seifenkistenrennen kaum größer und für die über 200 Zuschauer an der gut abgesicherten Strecke nicht amüsanter sein können: Riesenstimmung an der Kirschallee, begeisterter Jubel für jede der 19 Crews, die in diesem Jahr die Abfahrt wagten.

Edelkarossen treten gegen Sparmodelle an

Auch „Greenpeace“ war dabei, mit Liebe fürs Entendetail und Neoprenausstattung der Mannschaft zwecks besserer Luftschlüpfrigkeit. Ganz besonderer Hingucker, weil mit effektvoller Performance von Seifenblasen- und Dampferuptionen begleitet, war die Riesenrolle „Pustefix“ mit „Enrico Seifen“ und „Hubertus Blasen“ aus Hannover.

Der Große Preis von Dörpe verlief für Piloten und Organisatoren ohne folgenschwere Unfälle und Pannen und konnte so sicher zu Tal, Bachbrücke und Siegerpodest rattern. Es konkurrierten bewährte Erfolgsmodelle aus dem Vorjahr, Lastminute Sparmodelle von Sperrmüll oder Speicher und schnittige Edelkarossen von großer Handwerkskunst. Erstmalig waren auch auswärtige Rennställe am Start.

Der Sieg für die längste gerollte Strecke nach zwei Durchgängen blieb am Ende in Dörpe. Keine Chance für Megateil „Pustefix“ gegen Titelverteidiger „Schwarze Witwe“ mit Dieter Metzmacher und Helmut Effen im Cockpit. Doppelter Erfolg in der fiktiven Konstrukteurswertung für Dirk Altschwager, Bauherr auch der Siegerkiste in der Jugendwertung mit Tochter Lara (13) und Mannschaft. Auch das Organisationsteam um Ulrich Karbe meint: „Alles super!“ und verspricht, dass auch im kommenden Jahr der 3. Oktober den rollenden Kisten gehöre.

Ein Hingucker war die Seifenkiste „Pustefix“ aus dem hannoverschen Rennstall „Seifen/Blasen“.

Foto: ist

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