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Architekten-Entwurf für Gemeinschafts-Feuerwehrhaus Oldendorf

Baupläne bis Mitte des Jahres?

OLDENDORF. Für den Bau des neuen Oldendorfer Feuerwehrhauses für die vier Wehren aus Oldendorf, Benstorf, Ahrenfeld und Osterwald haben jetzt die konkreten Planungen begonnen:

veröffentlicht am 01.02.2019 um 16:26 Uhr
aktualisiert am 01.02.2019 um 19:30 Uhr

Die Frage, was aus Oldendorfs altem Feuerwehrhaus werden soll, ist noch offen. Foto: dana
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Der Verwaltungsausschuss des Fleckenrates hat sich in seiner Januar-Sitzung nach einer Ausschreibung der Planung von mehreren Architekten erste Konzepte und Kostenberechnungen vorstellen lassen und sich für einen Architekten entschieden.

Bevor es nun zur Vergabe von Architektenleistungen durch die Kommune kommt, muss nach dem kommunalen Haushaltsrecht das Rechnungsprüfungsamt überprüfen, ob bei den Auftragssummen die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Sollte von dessen Seite ein Okay kommen, kann der Architekt einen ersten Planungsentwurf für den Baukörper des neuen Feuerwehrhauses in Angriff nehmen. Der neue Feuerwehrstützpunkt soll sieben Hallen bekommen.

Für das neue Oldendorfer Feuerwehrhaus für die vier Wehren aus Oldendorf, Benstorf, Ahrenfeld und Osterwald hatte der Rat des Fleckens bereits in seiner Juni-Sitzung 2016 grünes Licht gegeben. Die Kostenberechnungen gehen derzeit dahin, dass in den Neubau rund drei Millionen Euro investiert werden müssen. Diesen Betrag sieht auch der kommunale Haushalt vor.

Als Bauplatz in Oldendorf hat sich die Politik für ein gemeindeeigenes Grundstück zwischen B 1 und der Schule im Saaletal sowie Kindergarten ausgesprochen. Das Areal wird derzeit noch als Acker genutzt. Der Bebauungsplan „Feuerwehrhaus Oldendorf“ ist bereits in Kraft.

Bürgermeister Clemens Pommerening geht davon aus, dass die Baupläne des Architekten bis Mitte des Jahres fertig sein könnten. Hat sich die Politik dann für den Architekten-Entwurf entschieden und der Bebauungsplan „Feuerwehrhaus Oldendorf“ die Zustimmung von Bürgern, den betroffenen Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gefunden, müsste die Kreisbehörde die Baugenehmigung durchwinken. Danach könnten die Ausschreibungen verschickt werden. Pommerening hofft, dass das noch 2019 passiert. 2020/21 könnte der Neubau dann fertig sein.

Was dann mit den frei werdenden Feuerwehrhäusern in Oldendorf, Benstorf, Ahrenfeld und Osterwald werden soll, ist derzeit noch ungewiss. Bereits 2009 wurde in Thüste ein gemeinsamer Stützpunkt für die Wehren aus Wallensen, Thüste, Ockensen und Levedagsen eingerichtet. Hier wurden die in die Jahre gekommenen Feuerwehrhäuser von der Gemeinde vermarktet. Pommerening: „Über die jetzt frei werdenden alten Feuerwehrhäuser ist noch kein Beschluss gefasst. Ich erwarte aber ein ähnliches Votum von der Politik.“

Nach dem jetzt gültigen Bebauungsplan soll die Alarmausfahrt des neuen Einsatzzentruns direkt an der B 1 gebaut werden, der gewöhnliche Zuweg würde über die Schulstraße erfolgen. Dazu muss die Schule einen Teil ihres Gelände in Richtung B 1 hergeben. Eine Planung, mit der sich die Opposition im Salzhemmendorfer Rat nicht einverstanden erklärt. Sowohl Torsten Köhler (Fraktion Aktive Bürger) als auch Friedrich Lücke und Friedrich-Wilhelm Knust (CDU) sind der Meinung, dass vor einer Verkleinerung des Schulgeländes nochmals über die Verlegung auch der Zufahrt von der Schulstraße an die B 1 nachzudenken ist. Bürgermeister Clemens Pommerening indes will hierüber nach wie vor keine weitere Diskussion: „Eine Einfahrt über die B 1 ist nicht genehmigungsfähig“, unterstreicht der Verwaltungschef und: „Der Bebauungsplan steht und damit Punkt.“



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