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Keine Vorab-Ankündigung über Nachtarbeiten / Sanierung soll Anfang Juli abgeschlossen sein

Baulärm am Bahnsteig sorgt für Ärger bei Anwohnern

Oldendorf/Osterwald (gök). „Wenn um Mitternacht Schienen geschnitten werden, ist nicht groß an Schlaf zu denken“, sagt der Anwohner am Osterwalder Bahnhof, Antonio Martins. „Die Arbeiten gehen mir zwar auf die Nerven, aber ich sehe ein, dass das nachts wegen des dann ruhenden Zugverkehrs gemacht werden muss. Eine Vorab-Info der Bahn, eine Ankündigung wäre aber nett gewesen.“ Am Anfang hätten sie nicht gemerkt, dass der Krach von den Gleisen kommt, dachten, es sei eine benachbarte Firma und wollten sich dort beschweren. Die Arbeiten zur Sanierung des Osterwalder Bahnsteiges starteten vor ein paar Tagen und sollen sich bis Anfang Juli hinziehen. Mit dem Stationsprogramm „Niedersachsen ist am Zug“ sollen mehrere Bahnhöfe saniert werden.

veröffentlicht am 19.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:41 Uhr

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Derzeit finden dazu Arbeiten am Bahnhof Osterwald statt. Die thüringische Firma Hasselmann arbeitet während der nächsten Tage in der Nachtzeit am Bahnsteig, damit der Zugverkehr nicht gestört wird und der Betrieb ohne Einschränkungen täglich möglich ist. Bis zum 24. Juni sollen die Nachtarbeiten abgeschlossen sein, die Restarbeiten können dann am Tag erfolgen. Auch die Anwohner Uwe und Marianne Denecke hoffen auf ein schnelles Ende der Bauarbeiten. Sie nehmen zwar nachts den Krach nicht unbedingt wahr, eine Ankündigung hätten aber auch sie gefordert. „So etwas ist eine Frage der Höflichkeit“, so Marianne Denecke. Das Ehepaar hofft nun auf die schnelle Beendigung der Bauarbeiten, damit auch die Park- & Ride-Anlage ausgebaut werden kann. Bisher werde die Straße am Bahnhof von Pendlern regelmäßig zugeparkt, in letzter Zeit noch verstärkt, sagt Denecke.

Wolfgang Kapa vom Bauamt bestätigt, dass die Ausschreibungsunterlagen für die Anlage gerade vorbereitet werden. „Bis jetzt ist geplant, dass interessierte Firmen ihre Angebote für die öffentliche Ausschreibung im August abgeben können und im September dann mit den Bauarbeiten gestartet werden kann.“ Der Ausbau um weitere 20 Pkw-Stellplätze und abschließbare Fahrradstellplätze soll rund 86 000 Euro kosten, wovon die Gemeinde nach Abzug der Zuschüsse rund 65 000 Euro trägt.

Mitten in der Nacht wird mit einem Bagger am neuen Bahnsteig gearbeitet. Bis zum 24. Juni sollen die nächtlichen Arbeiten noch andauern.

Foto: gök



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