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Kommunalpolitiker lassen die Idee von der Gemeinde prüfen

Bald freies WLAN in Salzhemmendorf?

Salzhemmendorf. Die Bürger und Gäste Salzhemmendorfs sollen an öffentlich stark frequentierten Orten bald kostenlos im Netz surfen können. Dafür spricht sich die politische Mehrheitsgruppe aus SPD, den Grünen und der Freien Wählergemeinschaft aus.

veröffentlicht am 05.02.2016 um 14:24 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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Autor:

von maike lina schaper
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Die Verwaltung ist nun damit beauftragt worden, ein entsprechendes Konzept zur schrittweisen Einführung von kostenlosen WLAN-Netzen im Gebiet des Fleckens zu erarbeiten. Anschließend soll dieses dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt werden.

Schon vor ein paar Jahren hätten die Politiker mit dem Gedanken gespielt, freies W-Lan in der Gemeinde einzuführen, erzählt Karl-Heinz Grießner (SPD). Die Möglichkeit sei auch schon für das Rathaus als Bezugspunkt geprüft worden. Dafür hätte das Gebäude zwar technisch aufrüsten müssen, aber die Kosten hierfür seien „zu vernachlässigen“ gewesen. „Der Punkt war das Rechtliche“, sagt Grießner. Denn die Haftung bei Missbrauch für denjenigen, der seinen Netzzugang anbietet, war noch umstritten.

Nun schöpfen die Parteien neuen Mut für ihren Antrag, denn die Bundesregierung beabsichtigt, das Telemediengesetz zu ändern. Dadurch sollen in ganz Deutschland künftig Orte wie Flughäfen, Cafés oder auch Rathäuser und Bibliotheken rechtssicher kostenloses WLAN anbieten können. Wer sein Internet zur Verfügung stellt und dabei sowohl ein Passwort für seine Gäste einrichtet als sie auch gleich bestätigt, dass sie keine Rechtsverletzungen begehen, der wäre auf der sicheren Seite.

Wann diese Gesetzesänderung in Kraft tritt, ist allerdings noch nicht ganz klar. Derzeit haben die anderen europäischen Mitgliedsstaaten Gelegenheit sich zu dem Thema zu äußern. Kommen bis Mitte September keine Einwände hierzu, kann die Vorlage das Gesetzgebungsverfahren in Deutschland durchlaufen.

Nach dem Willen der Kommunalpolitiker könnte dann eine schrittweise Ausstattung des Rathauses beziehungsweise des Marktbereichs in Salzhemmendorf folgen. Darüber hinaus sehen sie den freien WLAN-Zugang perspektivisch im Thüster Feuerwehrhaus, der Kindertagesstätte und Sporthalle, dem Dorfgemeinschaftshaus und Freibad in Osterwald sowie dem Naturerlebnisbad, der Sporthalle und auf dem Sportplatz in Lauenstein.

Zur Finanzierung der sogenannten HotSpots könnten sich die Politiker auch Sponsoren vorstellen. Mit dem Antrag soll der Flecken nicht zuletzt für junge Leute attraktiver werden.



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