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Projekt in Wallensen

Bald ein Garten für alle

WALLENSEN. Über Monate haben knapp 30 Einwohner von Wallensen, Thüste und Ockensen mehrfach zusammengesessen und beraten, wie man den Ort weiterentwickeln kann. Dabei sind zwei Projekte schon konkret vorangekommen.

veröffentlicht am 17.09.2018 um 15:47 Uhr

Noch sieht es auf dem Grundstück recht wild aus, wo einmal der Glockseegarten entstehen soll. Foto: gök
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Christian Göke Reporter
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Auf dem Sportplatz in Thüste ist der WTW Wallensen schon bei der Umsetzung, und auch im Ortskern von Wallensen soll es bald weitergehen. Direkt an der Kreuzung Niedertor/Glocksee wird entlang der Saale der Glockseegarten entstehen.

Ilona Reger und Thomas Ruhrmann haben sich dabei in die Planung maßgeblich eingebracht. Mit dem Vorhaben hat sich jetzt der Kulturausschuss befasst. Im Rahmen eines Projektes mit Fördergeldern der Europäischen Union könnte das Grundstück zu einem Ort der Begegnung und Kommunikation umgewandelt werden. Eine Trägerschaft will dabei der örtliche Verein Dorfkultour übernehmen, sodass der Glockseegarten dauerhaft gut aussehen dürfte.

Die Gemeinde rechnet mit Kosten von 48 000 Euro. Es könnten 55 Prozent der Kosten gefördert werden. Für den Ankauf des Grundstückes waren im Haushalt schon rund 10 000 Euro vorgesehen, die nun aber gar nicht benötigt werden. Denn das Grundstück wurde mit einem anderen öffentlichen Areal getauscht, sodass die gesparten 10 000 Euro einen Teil der kommunalen Kofinanzierung darstellen könnten. Ursprünglich waren Kosten von unter 40 000 Euro vorgesehen, doch die barrierefreie Planung hatte den Ausgabenansatz steigen lassen.

Dem Beschlussvorschlag wollten im Ausschuss lediglich Friedrich Lücke und Friedrich-Wilhelm Knust (beide CDU) nicht folgen; sie enthielten sich der Stimme. „Es sind noch viele weitere Maßnahmen auf der Wunschliste. Grundsätzlich bin ich ja dafür, aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt“, erklärt Lücke, der erst die Haushaltsberatungen abwarten wollte. Der Ausschussvorsitzende, Wallenensen Ortsbürgermeister Karl-Heinz Grießner (SPD), erwiderte, dass man aus seiner Sicht irgendwann mal anfangen und aus der Planungsphase herauskommen müsse. Dietmar Müller (Grüne) bewerte die Vorlage aus Sicht der Dorfentwicklung und bezeichnete es als Gewinn für die ganze Ortschaft. Auch Hartmut Höhne (FDP) zeigte sich angetan: „Das Projekt hat großen Charme, zumal es auch von den Einwohnern von Wallensen gepflegt werden soll.“



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