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Claudia Seebothe gewährt bei zwei Vorträgen einen Einblick in ihre Reisen

Aus Thüste in die Welt

THÜSTE. Thüste hat rund 500 Einwohner. Die meisten verlassen ihr Dorf allenfalls für Urlaubsreisen mit klassischen zielen. Doch es gibt auch Thüster, die in der Welt ganz schön rumkommt – so zum Beispiel Claudia Seebothe zeigte. Nach ihrem Master in Interkulturellen Europa-Studien gönnte sich die junge Frau von April 2015 bis Mai 2016 eine Weltreise, um vor dem Start ins Berufsleben noch die Welt kennenzulernen und neue Eindrücke zu sammeln.

veröffentlicht am 26.01.2017 um 16:35 Uhr

Auch in Asien begegnete Claudia Seebothe vielen Menschen, mit denen sie ins Gespräch kam. Foto: PR

Autor:

Christia Göke
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Dabei hatte sich die junge Frau viel vorgenommen. Stationen in Dubai, Südafrika, Bangkok, Vietnam, Myanmar, Malaysia, Indonesien, Neuseeland, Australien, Kanada, USA, Peru und Bolivien ließen sie zahlreiche Eindrücke gewinnen. „Ich finde es immer spannend, mehr über die Lebensweise, Traditionen und den Alltag der Menschen in einem Land zu erfahren“, so Seebothe. Deshalb hat die Thüsterin unterwegs verschiedene „workaways“ gemacht, um das Projekt auch zu finanzieren. Gegen Arbeit hat sie zumeist Kost und Logis bekommen, was die Reisekasse entsprechend geschont hat. Auf einer Farm in Südafrika hat sie etwa Gäste betreut und oft haben sich auch zufällige Begegnungen mit Einheimischen ergeben, die die junge Frau dann nach Hause eingeladen haben, wo man abseits der Touristenströme auch einen Blick auf die Menschen und ihr Leben werfen konnte.

„Jedes Land hat natürlich seine Eigenheiten. So habe ich in Myanmar, früher auch als Birma oder Burma bekannt, viele Tempel und Pagoden besichtigt, die dort überall zu finden sind. In Neuseeland habe ich verschiedene mehrtägige Wanderungen durch die unglaublich vielfältige Landschaft gemacht. In Indonesien dagegen hatte ich die Möglichkeit, an verschiedenen Opferungszeremonien teilzunehmen. Bei traditionellen Tänzen wurden Büffel oder Schweine geopfert“, so Seebothe. In den USA dagegen hat sie einen klassischen Roadtrip entlang der Ostküste gemacht, wo sie die großen Städte kennengelernt hat. Ein Kontrastprogramm dazu war in Bolivien sicherlich der Dschungel, wo sie auch auf Naturvölker gestoßen ist, welche dort in der herausfordernden Umgebung mit einfachsten Mitteln überleben.

Die mittlerweile in Brüssel arbeitende Thüsterin ist auf ihren Reisen zumeist alleine unterwegs gewesen, hat aber immer wieder Menschen getroffen, mit denen sie dann ein Stück zusammen gereist ist. In Kanada und Australien hatte sie die Möglichkeit, Freunde zu besuchen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hatte. Auf ihren Reisen hat sie allerhand Fortbewegungsmittel ausprobiert, wobei sie auf dem Landweg am liebsten mit dem Zug unterwegs war. „So habe ich immer viel von der Landschaft gesehen und kam mit Menschen leicht ins Gespräch.“

Anfang Februar ist die Thüsterin wieder in ihrer Heimat und hält gleich zwei Vorträge über ihre Reise. Ihr Vortrag „Faszination Fremde – eine Entdeckungsreise um die Welt“ wird sicherlich viele Menschen ansprechen. Der erste Vortrag findet am Freitag, 3. Februar, um 15 Uhr im Okal-Café Lauenstein statt und wird von den Landfrauen organisiert. Der zweite Vortrag findet einen Tag später am Samstag, 4. Februar, ab 15 Uhr im Haus an der Stadtmauer in Wallensen statt, wo der Verein zunächst eine Kaffeestube anbietet, die im Eintritt von 5 Euro enthalten ist.

Der Vortrag wird den Reisealltag thematisieren. Was kann man an Unternehmungen machen? Wie bewegt man sich fort? Was gibt es für Gefahren? Was hat man für Begegnungen? Erkenntnisse über andere Kulturen. All das und noch viel mehr erwartet die Besucher des Vortrages.



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