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Rory Ellis im Woodstore

Aus Australien an den Ith

veröffentlicht am 26.09.2017 um 16:42 Uhr
aktualisiert am 26.09.2017 um 17:20 Uhr

Rory Ellis im „Wohnzimmer“ von Coppenbrügge. Foto: eaw
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Autor

Ernst August Wolf Reporter
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COPPENBRÜGGE. Ingrid Kühlborn und Angelika Meyer sind begeistert. „Tolle Atmosphäre, tolle Stimme“, so die beiden Coppenbrüggerinnen, die zusammen mit Birgit Otten aus Wilhelmshaven vom Wohnwagenplatz zum Rory Ellis-Konzert ins Woodstore in der Gartenstraße gekommen sind. „Rory kommt aus Australien und hat auch lange in Großbritannien gelebt“, berichtet Woodstore-Chef Jörg Rasch. Vor fünf Jahren war der Folk- und Countrybarde mit der markanten rauchigen Stimme schon einmal zu Gast am Ith. Der umschreibt seinen musikalischen Stil selber als „Urban Folk“, einen Mix aus Countryklängen, Blues und Folk, gepaart mit einer Prise australischem Digeridoo. Lange Jahre war der Sänger in den schäbigen Clubs von Melbourne beheimatet und so kommt seine Ausstrahlung mit einem Schuss verruchter Verwegenheit daher. Und die passt absolut zu seiner mächtigen wie rauchigen Stimme.

Es sind Songs wie „Livin´ the dream“, „Rust on the chain“ oder „Wrong side of the track“, die charakteristisch für Rory Ellis sind. Allesamt Songs von seiner neuen CD. Schnell wird auch im Gedränge des gut besuchten Wood-store deutlich, dass Ellis ein exzellenter Geschichtenerzähler ist, ein Singer-Songwriter mit jeder Menge Charisma, dem sich die die Zuhörer auch an diesem Abend im Western Saloon-Ambiente des „Woodstore“ nicht entziehen können.

Ellis´ Stimme, Texte und seine markante Ausstrahlung begeistern das Publikum beim vierten Konzert in diesem Jahr. Auch Jörg Rasch ist restlos begeistert: „Eine faszinierend tiefe Stimme, zwei Western-Gitarren und ein ausgezeichnet zurückhaltender Harp-Spieler Christian Marsch sowie Top-Gitarrist Andrew Toner, ein Super-Trio.“ In viel Eigenarbeit haben Karin und Jörg Rasch ein Ambiente geschaffen, das absolut zur Musik des Abends passt. Rustikale Saloon-Atmosphäre, die der gelernte Stuhl- und Gestellbauer in Handarbeit gezimmert hat. „Wohnzimmer- und Familienatmosphäre“, bestätigen Ingrid Kühlborn und Angelika Meyer. „Nicht so wie bei den großen Konzerten, wo man doch nur zur Seite geschubst wird.“ Jörg und Karin Rasch setzen dabei statt auf regionale Musikgrößen ganz auf internationale Stars. „Das ist unsere Richtung, wir wollen die Welt an den Ith holen.“ Im vergangenen Jahr hat sich der Woodstore dabei mit der Reduzierung von elf auf sechs Jahreskonzerte gesund geschrumpft. „Es gab ein Überangebot“, so Rasch. Eine richtige Entscheidung, die einem Auftritt wie dem des Trios um den Australier Rory Ellis eine deutlichere, angemessene Wertigkeit gibt. Am 4. November wird die Demian Band im Woodstore zu hören sein, ehe Uli Rockberger und Band im Dezember die Konzertreihe für dieses Jahr beenden wird.

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