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Premiere im Museum in der Burg mit Jazzgeiger und Gitarristen

Auf zehn Saiten

Coppenbrügge. „Eigentlich müssten wir heute Weihnachtslieder singen“, sagte Hein Brüggen mit einem Schmunzeln, während er aus einem der Fenster des Museums in der Burg schaute. Schneeflocken, so groß wie Bettfedern, legten sich sanft auf Bäume und Dächer. Ein märchenhafter Anblick, der an Frühjahrsputz bei „Frau Holle“ denken ließ.

veröffentlicht am 26.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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So märchenhaft war auch das Konzert mit dem Duo „Magic Strings“ am vergangenen Sonntag. Der Gitarrist Hein Brüggen und der Jazzgeiger Thomas Frenser zogen die Zuhörer in den Bann – mit einem einfühlsamen Klangerlebnis auf zehn Saiten.

Die Frühjahrskonzerte im Museum hatte Hein Brüggen in den vergangenen Jahren als Solist gestaltet. Der gemeinsame Auftritt mit Thomas Frenser war somit eine Premiere in den musealen Räumen. Das Instrumentalduo präsentierte Evergreens wie „Blue Moon“, „Fly me to the Moon“ oder das berühmte Stück „As Time goes by“, aus dem Filmklassiker „Casablanca“ mit Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart. Geboten wurden vertraute Stücke aus den Bereichen Swing, Bossa Nova und Klassik – raffiniert arrangiert von Brüggen und Frenser. Ihr harmonisches Zusammenspiel drückten die beiden Musiker auch mit dem Song „Mercy, Mercy, Mercy“ aus, den der Wiener Jazzmusiker Joe Zawinul 1966 komponiert hatte.

Mit viel Applaus und einigen Zugaben endete das gelungene Konzert. „Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst“, betonte Klaus Stettner. Der Vorsitzende des ausrichtenden Museumsvereins Coppenbrügge bedauerte, dass die von der Emmi-Stallmann-Stiftung gesponserte eintrittsfreie Veranstaltung nur mäßig besucht war.



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