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Viertklässler der Grundschule am Ith erleben Cordula Tollmien, die viele Fragen beantwortet

Auf Tuchfühlung mit der Kinderbuchautorin

Coppenbrügge (sto). „Wie viele Bücher haben Sie zu Hause?“, fragt ein Schüler. Cordula Tollmien, die zu einer Autorenlesung in die Grundschule am Ith eingeladen ist, antwortet: „Gezählt habe ich sie noch nicht, aber ich schätze, es könnten etwa 10 000 Stück sein.“ Großes Erstaunen! Kugelrunde Augen! Dass eine Schriftstellerin viel liest, ist ja eigentlich klar, aber solche Massen? Unglaublich! Die Viertklässler werden immer lebendiger. Viele Fragen haben sie an die bekannte Kinderbuchautorin.

veröffentlicht am 12.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:21 Uhr

Cordula Tollmien signiert Bücher.
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Cordula Tollmien erzählte, dass sie 30 Kinder- und Jugendbücher geschrieben habe. Ihr erstes Buch war „La gatta heißt Katze“. Ob sie in ihren Büchern auch über sich selbst schreibe? – „Ein Stück von mir ist in jedem Buch. Das ist so eine Mischung“, antwortet die 1951 in Göttingen geborene Autorin. Auch in ihrem 1990 erschienenen Buch „Fundevogel – Was war, hört nicht einfach auf“ habe sie Erlebtes aus ihrer Familie verarbeitet. Einige Passagen aus diesem anrührenden, im Dresden der Nachkriegszeit spielenden Buch, las die in Hannoversch Münden lebende Autorin den Viertklässlern vor.

Es ist die Geschichte des zehnjährigen Mädchens Elisabeth, das eines Tages mitten in den Trümmern der zerbombten Stadt steht. Niemand weiß, woher sie kommt. Bei der Familie Winter findet sie ein neues Zuhause. Der Großvater wird ihr bester Freund. Seine Geschichten gehen ihr über alles. „Fundevogel“ ist ein Kinderbuch, das ohne Illustrationen auskommt. Das lebendige Erzählen regt die Phantasie an und ruft eigene, bunte Bilder hervor.

Cordula Tollmien ist promovierte Historikerin und Autorin mehrerer historischer Arbeiten und Biografien. An der Universität Göttingen hat sie Mathematik, Physik und Geschichte studiert. Um ihr erstes Kinderbuch zu schreiben, hat sie sich eine „Auszeit“ genommen. Mit „La gatta heißt Katze“ hat sie 1986 den Peter-Härtling-Preis gewonnen.

Die Lesung mit Cordula Tollmien wurde unterstützt durch den Friedrich-Bödecker-Kreis Hannover und die Coppenbrügger Kultur-Initiative „Unser Dorf liest“.



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