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Neue Arbeitsgemeinschaft nimmt Arbeit auf / Behindertengerechte Toiletten, öffentlicher Nahverkehr und Ruhebänke mögliche Themen

Auch ohne Beirat: Senioren suchen Mitstreiter in eigener Sache

Oldendorf/Salzhemmendorf (sto). In allen Gemeinden des Landkreises Hameln-Pyrmont und in der Stadt Hameln ist ein Seniorenbeirat eingerichtet. Im Flecken Salzhemmendorf gibt es dieses Gremium bisher nicht. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde jedoch das seit ein paar Jahren vakante Amt eines Seniorenbeauftragten wieder besetzt – mit Hans-Joachim Tegtmeyer als Vorsitzenden und Ernst-August Osterwald als dessen Stellvertreter. Beide wollen nun mit ihrer Tätigkeit beginnen.

veröffentlicht am 17.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:41 Uhr

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„Dafür brauchen wir aber Verstärkung“, appelliert Tegtmeyer. Das Duo sucht interessierte Senioren aus dem Salzhemmendorfer Gemeindegebiet, die die künftige Arbeit mitgestalten möchten. Im Flecken gebe es rund 3000 Bürger ab 60 plus. „Wir hoffen, einige von ihnen für unsere Arbeit gewinnen zu können“, so der 74-jährige Oldendorfer, dem ehrenamtliches Engagement durch seine ehemalige langjährige kirchliche Tätigkeit hinreichend bekannt ist. Ob es irgendwann zur Gründung eines Seniorenbeirats kommt, bleibt abzuwarten. Zunächst soll eine „Arbeitsgemeinschaft Senioren“ (AG Senioren) ins Leben gerufen werden, um zu klären, ob überhaupt Bedarf besteht an dem Gremium eines Seniorenbeirats. Vielleicht sei dieser Schritt gar nicht erforderlich. „Noch sind wir in der Findungsphase, in der noch alles offen ist“, betont Osterwald. Der 67-jährige Oldendorfer engagiert sich ebenfalls ehrenamtlich. Unter anderem kümmert er sich um alte Menschen in Oldendorf. Wie Tegtmeyer ist der Rentner registriert in der Kartei der Freiwilligenagentur Salzhemmendorf, von der beide als Seniorenbeauftragte vorgeschlagen worden waren.

An der Seniorenarbeit Interessierte können sich telefonisch melden bei Hans-Joachim Tegtmeyer unter 05153/6170 oder bei Ernst-August Osterwald unter 05153/7655. Das nächste Treffen ist geplant am 25. Januar in der Parkresidenz Salzhemmendorf. Wer Einzelheiten wissen möchte, kann sich an die Seniorenbeauftragten wenden. Beide haben bereits erste Ideen auf einer Liste möglicher Arbeitsthemen zusammengestellt. „Die Arbeitsgemeinschaft könnte sich beispielsweise darum kümmern, ob in den Orten der Gemeinde genügend öffentliche, behindertengerechte Toiletten vorhanden oder ob genügend Ruhebänke aufgestellt sind, ob die Straßenbeleuchtung ausreicht, die Bordsteine abgesenkt sind oder die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ausreicht“, erläutert Osterwald. Auch Sprechstunden für Senioren, Busfahrten, Themenfrühstück mit Vorträgen aller Art, Seniorenbetreuung durch Schüler oder Sicherheitsberatung für Haus und Wohnung seien denkbar. Die Seniorenbeauftragten, die die Nachfolge von Marianne Otte und Renate Hoke antreten, möchten mit der Arbeitsgemeinschaft die Interessen und Belange der älteren Generation vertreten, sozusagen als deren „Sprachrohr“. „Wir wollen keine Konkurrenz sein zu der Seniorenarbeit bestehender Institutionen und Vereine“, betont Tegtmeyer. Es soll ein Miteinander zum Wohl aller Bürger werden.

Hans-Joachim Tegtmeyer (mit Brille) und Ernst-August Osterwald arbeiten an einer Themenliste für ihre künftige Arbeit als Seniorenbeauftragte.

Foto: sto



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