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Betreuung von 12.30 bis 15.30 Uhr / Kosten in Höhe der Kindergartengebühren / Zuschuss vom Kreis

Auch in Coppenbrügge Angebot nach der Schule

Coppenbrügge/Bisperode (sto/hen). Auch in den Coppenbrügger Grundschulen soll es ab dem neuen Schuljahr eine nachschulische Betreuung heben. Anders als in Salzhemmendorf (wir berichteten), ist das Angebot an den Grundschulen Coppenbrügge und Bisperode allerdings kostenpflichtig.

veröffentlicht am 29.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

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Eine von der Gemeinde durchgeführte Umfrage in den Grundschulen von Coppenbrügge und Bisperode hatte ergeben, dass die Eltern an einer nachschulischen Betreuung sehr interessiert sind. „Die Eltern wollen das“, betonte Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka in der Sitzung des Ortsrats Bisperode. Wie der Schulausschuss, hat sich das Gremium einstimmig für die Einrichtung des neuen Angebots ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung trifft der Gemeinderat am 17. Juni.

Bei Zustimmung kann mit der nachschulischen Betreuung nach den Sommerferien gestartet werden. Das heißt, in Coppenbrügge soll eine Gruppe mit bis zu 20 Kindern und in Bisperode zunächst mit 15 Kindern eingerichtet werden. Bisher gibt es eine Betreuungszeit nur bis 12.30 Uhr im Rahmen der Verlässlichen Grundschule. In Bisperode war diese Zeit etwas ausgedehnt worden, weil dort die Frühbetreuung nicht in Anspruch genommen wird. Das neue Betreuungsangebot erstreckt sich auf die Zeit von 12.30 bis 15.30 Uhr. Vorgesehen ist auch ein Mittagessen, das zubereitet wird vom Krankenhaus Lindenbrunn.

Der Gemeinde entstehen keine Kosten

Für die Betreuung entsteht eine Gebühr, die etwa in Höhe der Kindergartengebühren liegt. Das Angebot soll für die Gemeinde auf jeden Fall kostendeckend sein. Wer sich für eine Betreuung entscheidet, muss sie von montags bis freitags nutzen; einzelne Tage auszuwählen, ist nicht vorgesehen – aus pädagogischen, aber auch aus finanziellen Gründen. „Ob auch eine Betreuung während der Ferien möglich ist, müssen wir noch besprechen“, so Peschka.

Die Betreuung erfolgt in den bisherigen Betreuungsräumen. Die Küchen sollen für das gemeinsame Mittagessen noch renoviert und mit Mobiliar und Inventar ausgestattet werden. Für Hausaufgaben steht ein weiterer Klassenraum zur Verfügung. „Ein genaues Betreuungskonzept wird derzeit von den Schulleitungen erstellt“, betonte der Gemeindebürgermeister. Erste Ideen stellten Benedikta Simeth und Manfred Westram im Schulausschuss vor.

Die Betreuung wird unterstützt vom Landkreis Hameln-Pyrmont mit einer Förderung von maximal 5000 Euro pro Gruppe. Für die Personalkosten erstattet der Landkreis maximal 7500 Euro als Zuschuss jährlich pro Gruppe. Bei einer Besichtigung der Betreuungsräume im April 2009 habe die Landesschulbehörde ihre Zustimmung signalisiert, so Peschka. „Die nachschulische Betreuung ist der richtige Weg in die richtige Richtung“, betonte Bisperodes Ortsbürgermeister Andreas Voß im Ortsrat.



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