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Elterntheater schreibt Märchen auf lokale Verhältnisse um

Auch die sieben Geißlein haben Nachmittagsbetreuung nötig

Wallensen (gök). „20 Euro mehr Ziegengeld. Für eine Ziegenmutter ist alles nicht so einfach ohne Nachmittagsbetreuung.“ Bezug nehmend auf die anstehende Erhöhung des Kindergeldes und die Wallenser Nachmittagsbetreuung in der Grundschule startete die Ziegenmutter Heike Liberti die moderne Version von „Der Wolf und die sieben Geißlein“ der Laienspielgruppe des Kindergartens Stoppelhopser in der Grundschule Wallensen.

veröffentlicht am 20.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

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Bereits in der neunten Auflage beeindruckte die Gruppe schauspielernder Eltern mit ihrer Verquickung von Märchen und modernen Themen. Die sieben Ziegen stellten wieder Personen des öffentlichen Lebens dar. So spielten zum Beispiel die Ziegen Guido und Angela mit, die eine Karriere als Politiker anstreben, wenn sie groß sind. Beeindruckt zeigten sich die rund 400 Besucher in den zwei Vorstellungen des Theaterstücks von den aktuellen Themen in dem Stück.

So teilten die kleinen Ziegen dem Publikum auch ihre Sorgen mit: „Alle Schweine haben die Grippe, und danach sind bestimmt die Ziegen dran!“ Gefeiertes kulturelles Highlight der beiden Aufführungen waren die Sangesdarbietungen des bösen Wolfs – Frank Liberti – in unnachahmlicher Art. Im Smokie-Stil war er „Tür an Tür mit Ziegen“. „Ziegen, Ziegen, ich fresse gerne Ziegen“, sang das Publikum begeistert mit. Sobald aber die Ziegen einen Angriff überstanden haben oder aus dem Bauch des Wolfs befreit wurden, führten diese ihren Freudentanz auf. Passend zur Melodie vom Ententanz sangen sie: „Mecker, mecker, mecker, meck, der Wolf ist weg, weg, weg.“ Schnell hatten sich bei den Kindern in den ersten Reihen Ohrwürmer gesetzt und die meisten sangen das Lied noch nach der Vorstellung.

Zu den üblichen Verdächtigen der Schauspieltruppe wie Tamara Biskup, Bettina Schulz, Frank und Heike Liberti, Doreen Steputat, Sabine Wölfer, Helga Anders, Ramona Lampe oder Dagmar Pommerening gesellten sich diesmal auch zwei neue Gesichter dazu. Ulla Ilse und Anke Harstick spielten zwei Ziegen und sind vielleicht auch im nächsten Jahr dabei. Nichtsdestotrotz sucht die Gruppe immer wieder Erwachsene, die Lust und Laune haben, bei einem modernen und teilweise politischen Theaterstück mitzuwirken. Hier kann man Personen des öffentlichen Lebens durch die Blume auch mal etwas „Nettes“ sagen. Wie immer kommen die Einnahmen aus dem Kartenverkauf und der Kaffeetafel einem Verein aus dem Ostkreis zugute. In diesem Jahr wurde der Gewinn von 430 Euro dem Elternverein der Grundschule Wallensen zur Durchführung der Nachmittagsbetreuung gespendet.

Sorgt wieder für viele Lacher: Ziegenmutter Heike Liberti.

Fotos: gök



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