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Salzhemmendorf vertraut beim Tourismus auf die GeTour / Kein Gegenwind wie in Coppenbrügge

Attraktive Ziele locken Besucher

SALZHEMMENDORF. GeTour-Geschäftsführer Thomas Slappa warb im Ausschuss für Kultur, Tourismus und dörfliches Leben eine knappe Stunde für die die Fortführung des Projektes „Interkommunale Zusammenarbeit Tourismus“ mit der GeTour, dem Tourismus-Dienstleister aus Bad Münder: Und: Slappa überzeugte die Politiker.

veröffentlicht am 19.11.2017 um 16:13 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Er stellte die Vorzüge der „Basisleistungen“ dar wie den Gästeservice, den Marketingservice und ein Innenmarketing, die der Flecken weiterhin für die kommenden drei Jahre zum Preis von 9600 Euro in Anspruch nehmen sollte.

Zusammen mit Bad Münder und Coppenbrügge lässt Salzhemmendorf seit 2012 den Bereich Tourismus in interkommunaler Zusammenarbeit von der GeTour erledigen. Alleiniger Gesellschafter der GeTour ist die Stadt Bad Münder. Doch anders als im benachbarten Coppenbrügge, wo im August die Fortsetzung des Tourismus-Dienstleister-Vertrages mit der GeTour aufseiten der dortigen Gruppe SPD/Grüne/UWG-FC auf heftige Ablehnung gestoßen war, bevor er dann doch vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossen wurde, gab es im Salzhemmendorfer Fachausschuss jetzt keine Widerstände: Hier kam es bei der Aufzählung der GeTour-Leistungen durch Geschäftsführer Slappa keinen Widerspruch.

Mit der Service-Qualität des Dienstleisters – etwa die Messe-Auftritte auf Grüner Woche, ABF und Reisen Hamburg – und der Verteilung von Print-Werbematerial war der Ausschuss einverstanden. Konnte doch Thomas Slappa sogar eine Steigerung der Übernachtungszahlen in diesem Jahr in Aussicht stellen: Bis zu 29 000 Übernachtungen könnten da für Salzhemmendorf drin sein, kündigte der GeTour-Geschäftsführer an – und über eine Million Euro Einnahmen würden so für den Flecken generiert, so Slappa. Die größten Touristen-Zielgruppen seien der Raum Hamburg und die Niederlande.

Die Zustimmung für die Fortsetzung des Dienstleistungsvertrages und die Einstellung der knapp 10 000 Euro in den kommenden Haushalt fielen deshalb im Ausschuss einstimmig. Zuvor waren Argumente wie „Ich weiß zur GeTour keine Alternative. Die Basisleistungen selbst zu erledigen würde teurer Kommen“(Lutz Jaenicke, Sprecher der AG der Verkehrsvereine) oder „Wir können das nicht selber leisten“(Dietmar Müller, Grüne) gefallen. Auch Gemeindebürgermeister Clemens Pommerening äußerte sich zufrieden über die Arbeit der GeTour.

Von Gegenwind wie in Coppenbrügge war im Salzhemmendorfer Ausschuss nicht mal ein Hauch im Ansatz zu spüren. Auch wenn in Coppenbrügge die GeTour mit ihren Leistungen schon in den Jahren zuvor immer wieder zum Zankapfel zwischen den Kommunalpolitikern geworden war.

Bei so viel Zustimmung gab der Getour-Geschäftsführer den Salzhemmendorfern noch zwei Ratschläge mit auf den künftigen Weg: Zum einen sei der Tagestourismus zu forcieren, da eine Steigerung der Übernachtungszahlen nicht mehr bis ins Unendliche möglich wäre. Mit Rastiland, Hüttenstollen, Osterwaldbühne und Therme hätte der Flecken hier attraktive Ziele. Zum andere müsste das Hotel- und Übernachtungsgewerbe neue Trends aufgreifen; so entwickelten sich beispielsweise Baumhotels gegenwärtig zum Renner, erklärte Slappa .

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