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Verein zählt Hunderte Besucher

Ansturm auf den Hüttenstollen

OSTERWALD. Normalerweise sind die Straßen im oberen Teil von Osterwald nur zugeparkt, wenn die Freilichtbühne eine Aufführung macht. Doch das Potenzial für ein kleines Parkchaos hat auch der Hüttenstollen. Das zeigte sich jetzt beim traditionellen Kindertag, als man als Autofahrer gute Nerven in Osterwald brauchte.

veröffentlicht am 15.08.2017 um 15:39 Uhr
aktualisiert am 15.08.2017 um 17:26 Uhr

Beim Kindertag hat der Hüttenstollen das Potenzial für ein kleines Parkchaos. Foto: gök
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Autor

Christian Göke Reporter
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Rund 14 000 Flyer hatte der Bergmannsverein in der Region verteilt und war auch in den Medien gut vertreten. Dieses Engagement zahlte sich jetzt aus, denn der Verein hatte alle Hände voll zu tun. Bei den Führungen in den Hüttenstollen stellten sich die Besucher immer wieder an, sodass die Schlange dort den ganzen Tag nie enden wollte und die Stollenführer sich fast die Klinke in die Hand gaben.

Hunderte von Besuchern sammelten sich neben dem Hüttenstollen aber auch um die anderen Attraktionen.

Wir haben auch viele Besucher aus der Region Hannover oder aus dem Landkreis Hildesheim.

Dieter Kreft, Chef Bergmannsverein

Für die Kinder hatte das Team vom Hüttenstollen keine Mühen gescheut und zahlreiche Stationen aufgebaut. Dr. Olaf Grohmann etwa betreute zusammen mit seiner Frau Martina wieder den Ziegelstand. Hier konnten die Kinder aus Ton selber kleine Ziegel formen, wobei der Ton nicht gebrannt werden muss. Innerhalb von drei Tagen wird der Ziegel dann alleine hart und ziert schließlich so manches Kinderregal. Zeitgleich konnten die Kinder auch an Steinen arbeiten, während die Eltern sich am Grillstand oder an der Kaffeetafel stärken konnten. Aufgebaut war auch ein Stand des Naturschutzbundes NABU, wo die Kinder sich mit dem Lötkolben oder beim Nestbau versuchen konnten. Die sportliche Variante bei der Kinderunterhaltung war dann eher die aufgebaute Hüpfburg oder das Dosenwerfen.

Die Kinder formen aus Ton kleine Ziegel. Binnen drei Tagen werden sie von alleine hart. Foto: gök

Natürlich hatte auch das Museum am Hüttenstollen und die Ausstellung zum heimischen Wald geöffnet, was besonders die Familien genossen und sich gemeinsam informiert haben. Sehr zufrieden mit dem Besucherstrom war auch der Vorsitzende des Bergmannsvereins Dieter Kreft. „Wir haben auch viele Besucher aus der Region Hannover oder aus dem Landkreis Hildesheim. Damit sind wir mehr als zufrieden“, so Kreft. An den Straßen waren aber sogar Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Kassel, Göttingen oder Schaumburg zu sehen, was auch die Bedeutung des Hüttenstollens für die Region aufzeigt.



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